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Schutz ge­gen ge­fähr­li­che Ze­cken­bis­se

Vor allem im Saarpfalzkreis und im Landkreis Birkenfeld  droht im Saarland und Rheinland-Pfalz die  Gefahr einer FSME-Infektion

Sie lauern in Wäldern, an Waldrändern, im Gebüsch und sogar auf Grashalmspitzen angrenzender Wiesen: Zecken werden mit steigenden Temperaturen unverschämt anhänglich und verbreiten unangenehme Krankheiten: die bundesweit vorherrschende Borreliose und die überwiegend noch nur in Süddeutschland verbreitete Viruserkrankung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).  

„80 Prozent der Fälle sind aus Bayern und Baden-Württemberg bekannt, doch breitet die FSME sich auch nach Norden hin aus. Hierzulande zählen die Landkreise Birkenfeld und der Saarpfalzkreis zu den offiziellen Risikogebieten“, weiß Gerrith Kiefaber, Leiterin der KNAPPSCHAFT in Saarland und Rheinland-Pfalz. „Dort zählte das Robert-Koch-Institut in den letzten Jahren eine steigende Zahl von Erkrankungsfällen.“

 KNAPPSCHAFT übernimmt Impfkosten generell

„Impfschutz ist wichtig, denn FSME kann nur begrenzt behandelt werden. Die KNAPPSCHAFT hat auf die fortschreitende Ausdehnung der Zeckenrisikogebiete in Deutschland reagiert“, ergänzt Armin Beck, Leiter der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT in Saarbrücken. „Versicherte können sich bundesweit impfen lassen, nicht nur, wenn sie in Risikogebieten wohnen oder sich dort länger, etwa für einen Urlaub aufhalten“, führt Beck aus.

Zecken überstehen frostige Temperaturen schadlos und werden bei frühlingshaftem Wetter aktiv. Bei einem Drittel der FSME-Fälle drohen nicht nur Fieber mit grippeähnlichen Symptomen. FSME kann die Hirnhäute befallen, in schweren Fällen auch Gehirn und Rückenmark. Dauerhafte Schäden am zentralen Nervensystem, zum Beispiel Lähmungen, sind möglich.

Auch die nicht in allen Bundesländern meldepflichtige Borreliose kann von den Blutsaugern übertragen werden. Bundesweit ist etwa jede Fünfte Zecke Bakterienträger. Charakteristisches Zeichen für eine Infektion ist zumeist eine ringförmige Rötung um die Bissstelle. Infektionen, die vielfach lange unbemerkt verlaufen, lösen Nervenschmerzen- und Entzündungen aus. Betroffene fühlen sich dann beständig abgeschlagen, haben Schweißausbrüche, Fieber oder fortdauernde Gelenk- und Muskelschmerzen.

Tipps der KNAPPSCHAFT gegen Zeckenbisse

·         Schutz bietet geschlossene Kleidung, lange Hosen und langärmeligen Shirts. Auf heller Kleidung fallen die Krabbeltiere schneller auf.

·         Direkt nach dem Ausflug in der freien Natur sorgfältig schauen, ob sich irgendwo am Körper eine Zecke festgesetzt hat.

·         Gerade bei Borreliose ist das frühzeitige Entfernen der Zecken wichtig. Blutsauger mit Borrelien übertragen die Bakterien erst mit einer Verzögerung von 12 bis 24 Stunden.

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