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Heils­ar­mee freut sich über 800 Eu­ro

Coronakonforme Scheckübergabe

Die Auszubildenden der Knappschaft-Bahn-See (KBS) haben sich in diesem Jahr für eine Einrichtung in direkter Nachbarschaft stark gemacht: Eine Finanzspritze in Höhe von 800 Euro geht an das Missionsteam der Heilsarmee auf St. Pauli. Bei der KBS ist es zur Tradition geworden, dass die Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres unter den Mitarbeitern der KBS für eine soziale Einrichtung ihrer Wahl zu Weihnachten die Werbetrommel rühren und Spenden sammeln. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Missionsteam der Heilsarmee, die mit ihrer Tagesstätte unweit der KBS ihre Pforten für einsame, bedürftige und "im Leben gestrandete" Menschen öffnet. „Das Missionsteam ist aktuell mit einem Auto unterwegs und liefert Kaffee, Getränke und kleinere Mahlzeiten aus, damit Bedürftige auch in Zeiten von Corona ein kleines bisschen Unterstützung erfahren. Das finden wir gut und freuen uns, dass wir der Heilsarmee unter die Arme greifen können“, erklärten die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten Laura Jane Müller und Nick Pascal Schweimler. Die Spendenaktion bedurfte aufgrund von Hygiene- und Abstandsregelungen in diesem Jahr besonders viel Fantasie und Einsatz.

Heilsarmee ist mit Lebensmitteln und einem offenen Ohr für Notleidende da

Beim Missionsteam der Heilsarmee freut man sich sehr über die finanzielle Unterstützung. „Gerade für unsere Lebensmittelpakete, die wir verteilen, sind wir für jede Spende dankbar“, erklärt Mareike Walz vom Missionsteam. Üblicherweise bekommen Bedürftige in der Tagesstätte kleine Mahlzeiten und Kaffee sowie andere Getränke, neue Kleidung oder einfach ein offenes Ohr für ihre Sorgen. Außerdem kann man sich die Haare schneiden lassen, sein Handy aufladen, über Gott und die Welt reden oder einfach Zeit für sich haben. Aufgrund von Corona und des Umbaus des Gebäudes müssen die Mitarbeiter des Missionsteams zurzeit improvisieren. Einmal in der Woche gibt es eine „mobile Lebensmittelausgabe“. Hier werden Lebensmittelpakete an Bedürftige verteilt. Zusätzlich sind die Mitarbeiter der Heilsarmee mit warmen Getränken auf dem Kiez unterwegs. „Kakao ist besonders gefragt“, weiß Mareike Walz zu berichten. „Wir haben eine Umfrage gemacht, welche warmen Getränke am besten ankommen und Kakao kam dabei auf den ersten Platz.“ Stefan Grasedieck, Leiter der KBS-Regionaldirektion Nord, lobte das Engagement der Auszubildenden: „Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Azubis mit offenen Augen durch die Welt gehen und auf diese Weise Verantwortung zeigen.“

In den vergangenen Jahren sammelten die Azubis der KBS unter anderem für das Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“, die Stiftung „Ein letzter Wunsch“ und den Verein „Ankerland“.

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