Unsere Regionaldirektion in München | Knappschaft-Bahn-SeeKNAPPSCHAFT schließt als erste Krankenkasse Versorgungsvertrag für ihre Versicherten

KNAPP­SCHAFT schließt als ers­te Kran­ken­kas­se Ver­sor­gungs­ver­trag für ih­re Ver­si­cher­ten

Krebs ist eine schwere Diagnose, die das Leben schlagartig verändert. Patienten, die an Krebs erkrankt sind, fühlen sich nach der Diagnose oft hilflos, dabei können sie selbst aktiv zum Gesundwerden beitragen. So sind die positiven Effekte von körperlichen Aktivitäten auch für krebskranke Menschen wissenschaftlich belegt. Am Klinikum St. Marien Amberg wurde hierfür die Integrative Onkologie ins Leben gerufen.

Seit Januar 2020 finanziert die KNAPPSCHAFT dieses Leistungsangebot für Ihre Versicherten. Das Besondere: Sie ist die erste Krankenkasse, die eine Teilnahme am gesamten Leistungsangebot der Integrativen Onkologie ermöglicht. Dafür ist jetzt am Klinikum St. Marien Amberg der Integrierte Versorgungsvertrag unterzeichnet worden.

„Mit Hilfe der Integrativen Onkologie verfolgen wir das Ziel, Nebenwirkungen von Krebstherapien zu reduzieren, die Lebensqualität der Patienten wesentlich zu erhöhen und den Erfolg unserer Therapien zu verbessern“, erklärt Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal, Ärztlicher Leiter des Onkologisches Zentrums St. Marien. „Wir ergänzen damit optimal konventionelle Therapiemethoden und erhöhen zudem die Effizienz der von Haus- und Fachärzten erbrachten Leistungen“, so Dr. Fischer von Weikersthal.

„Mit den vielfältigen Angeboten der Integrativen Onkologie bekommen unsere krebskranken Versicherten in und um Amberg die Möglichkeit, selbst im Kampf gegen den Krebs aktiv zu werden, ihre eigenen Ressourcen wiederzuentdecken und die Krankheit besser zu bewältigen“, so Jörg Stender, Leiter des Referats Krankenversicherung der KNAPPSCHAFT in München. „Die KNAPPSCHAFT übernimmt dabei die Kosten dieses neuen Behandlungskonzeptes, unsere Versicherten müssen hier keine Zuzahlung leisten.“

Im Projekt der Integrativen Onkologie stehen die beiden Schlagworte Ganzheitlichkeit und Interdisziplinarität im Mittelpunkt. Vorgesehen ist ein Behandlungszyklus von zwölf Monaten. Am Beginn der Therapie steht ein ausführliches ärztliches Anamnesegespräch, um die Eignung des Patienten für die Teilnahme festzustellen und die Therapieeinheiten individuell festzulegen. Neben einer professionell angeleiteten und individuell auf den Patienten abgestimmten Trainings- und Bewegungstherapie mit den Schwerpunkten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination werden zusätzlich Ernährungsworkshops, Entspannungs- und Achtsamkeitskurse, Yoga, Kunst- und Gestaltungstherapie sowie eine psychoonkologische Betreuung angeboten.

Foto:
Bei der Vertragsunterzeichnung am 28.01.2020 im Klinikum Amberg (von links nach rechts): Doris Kölbl, Koordinatorin der Integrativen Onkologie; Manuela Schaber, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe; Jörg Stender, Leiter des Referats Krankenversicherung der KNAPPSCHAFT-Regionaldirektion München; Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums; Manfred Wendl, Vorstand des Klinikums

Zurück zur "Regionaldirektion München"