Unsere Regionaldirektion in Frankfurt | Knappschaft-Bahn-SeeMehr als 3700 laufen beim 11. Skatstadtmarathon

Mehr als 3700 lau­fen beim 11. Skat­stadt­ma­ra­thon

Die Popularität des Altenburger Laufevents ist groß und ungebrochen. Der Skatstadtmarathon ist und bleibt der beliebteste und bekannteste seiner Art in Thüringen gleich nach dem Rennsteiglauf. Zur 11. Auflage am Samstag vor Pfingsten hatten sich 3717 Läuferinnen und Läufer gemeldet, die in verschiedenen Disziplinen an den Start gingen, darunter immerhin 108 über die Königsdisziplin.

Prominenteste Läuferin war die dreifache Biathlon-Olympiasiegerin Kati Wilhelm. Frenetisch vom Publikum gefeiert, bewältigte sie die 13,3 Kilometer-Distanz. Beim Marathon triumphierte wieder Seriensieger Vincent Hoyer, dessen Streckenrekord von 2.27:08 Stunden aus dem Jahr 2014 weiterhin Bestand hielt. Bei den Frauen gewann Patricia Rolle. Oberbürgermeister André Neumann legte den Halbmarathon in persönlicher Bestzeit von einer Stunde und 50 Minuten zurück.

Start zum Skatstadtmarathon Skatstadtmarathon 1BildVergroessern

Die stimmungsvolle Kulisse prägen seit jeher das Bild des Breitensportspektakels, das mit der Königdisziplin ein Dutzend Läufe in zahlreichen Altersklassen umfasst. Neben dem Marathon stehen ein Dutzend weiterer Läufe auf dem Programm, darunter 400 Meter-Kinderläufe, Schülerläufe über 3,6 Kilometerauf bis hin zum Paar-Staffel-Marathon und einer 13,3 Kilometer Walking-Stecke.

Herausragender Stellenwert

Zum sechsten Mal unterstützte die KNAPPSCHAFT den Skadtstadtmarathon, der bei allem läuferischen Ehrgeiz für viele nicht zuletzt ein Familienerlebnis ist. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sind bei den Kinder- und Jugendläufen am Start. "Diese Breitensportveranstaltung hat in Altenburg einen herausragenden Stellenwert", sagt die Leiterin der örtlichen Geschäftsstelle, Kirsten Opitz und verweist auf den gesundheitsfördernden Aspekt des Laufens.

Wer regelmäßig Sport treibt, kommt bei der KNAPPSCHAFT auf seine Kosten. Unter dem Motto "Spaß haben und fit bleiben" fördert die Krankenkasse das Gesundheitsbewusstsein ihrer Mitglieder. Wer im Verein aktiv Bewegungssport betreibt, erhält einen Bonus von jährlich 70 Euro quer durch die Familie, ganz gleich ob Vater, Mutter oder Kind. Den gleichen Betrag gibt es für die aktive Mitgliedschaft im Fitnesscenter.

Zur Laufsaison hat die Krankenkasse KNAPPSCHAFT darüber hinaus einige wissenswerte Fakten zum Thema Sport, Laufen und Gesundheit zusammengetragen:

Darum sollten Sie sich Zeit zum Laufen nehmen

  • Sport ist das beste Anti-Aging Mittel. Fünf Stunden moderater Ausdauersport pro Woche senken das Risiko eines Herzinfarkts um bis zu  40 Prozent, zweieinhalb Stunden  immerhin noch um 22 Prozent, haben Wissenschaftler berechnet. Auch die Gefahr einer Krebserkrankung reduziert sich um bis zu 25 Prozent. Ein trainiertes Läuferherz pumpt mehr Blut durch den Körper und versorgt diesen besser mit Sauerstoff. Auch im Rentenalter lohnt es sich noch, mit Sport zu beginnen.
  • Laufen ist in vielfacher Hinsicht ein Allheilmittel. Es senkt die Blutfettwerte und  den Blutdruck. Auch die Stütz- und Bindegewebe des Körpers, die Knochendichte sowie das Immunsystem werden gestärkt. Dauerhafte Bewegung wirkt antidepressiv. Neben dem psychischen Wohlbefinden und der Lebensqualität steigert Ausdauersport  auch die geistige Fitness.
  • Bei einem einstündigen Waldlauf mittlerer Intensität  werden je nach Alter, Geschlecht und Gewicht bis zu 700 Kilokalorien verbrannt. Allerdings: Um ein Kilo Körperfett zu verlieren, muss man 7000 Kilokalorien einsparen, müsste also zehn Stunden laufen. Die gute Nachricht: nach 70 Minuten Dauerlauf verbrennt der Körper 15 Stunden lang Fett, der Nachbrenneffekt wirkt  noch auf  der Couch.
  • Wer nicht nur fit werden möchte, sondern auch Pfunde loswerden möchte, treibt besser langsamer, aber dafür länger Sport. Der Zeitfaktor spielt eine wichtige Rolle. Wer eine Viertelstunde intensiv trainiert, verbrennt nur Kohlenhydrate. Erst bei einer sportlichen Aktivität von über 30 Minuten werden die Fettstoffwechselprozesse aktiviert.
  • Bei Sport schüttet der Körper vermehrt  das Glückshormon Serotonin und die Botenstoffe  Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin aus. Die freigesetzten Endorphine haben vor allem Schmerzstillfunktion. Im Gehirn wirkt die durch Sport stimulierte Substanz BDNF (Brain Derived Neutrophic Factor), ein Nervenwachstumsfaktor. Wer an Demenz, Depressionen oder übertriebene Ängsten leidet, dem mangelt es an BDNF.  

Weitere Bilder vom 11. Skatstadtmarathon in Altenburg

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