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Skat­stadt­ma­ra­thon wei­ter im Pro­gramm

Auch der Skatstadtmarathon in Altenburg ist nicht gegen die Schutzvorkehrungen vor dem Corona-Virus immun. Nach der Absage des Laufevents im Juni 2020 hoffen die Verantwortlichen nun auf eine Neuauflage am Samstag, 12. Juni 2021.

Das Laufereignis in Altenburg hat sich zum beliebtesten und bekanntesten Marathon mit Streckenalternativen Art in Thüringen gleich nach dem Rennsteiglauf entwickelt. Bei der 11. Auflage waren 3717 Läuferinnen und Läufer gemeldet, die in verschiedenen Disziplinen an den Start gingen, darunter immerhin 108 über die Königsdisziplin. Prominenteste Läuferin war die dreifache Biathlon-Olympiasiegerin Kati Wilhelm. Frenetisch vom Publikum gefeiert, bewältigte sie die 13,3 Kilometer-Distanz.

Start zum Skatstadtmarathon Skatstadtmarathon 1BildVergroessern

Die stimmungsvolle Kulisse prägen seit jeher das Bild des Breitensportspektakels, das mit der Königdisziplin ein Dutzend Läufe in zahlreichen Altersklassen umfasst. Neben dem Marathon stehen ein Dutzend weiterer Läufe auf dem Programm, darunter 400 Meter-Kinderläufe, Schülerläufe über 3,6 Kilometerauf bis hin zum Paar-Staffel-Marathon und einer 13,3 Kilometer Walking-Stecke.

Herausragender Stellenwert

Sechsmal bereits unterstützte die KNAPPSCHAFT den Skadtstadtmarathon, der bei allem läuferischen Ehrgeiz für viele nicht zuletzt ein Familienerlebnis ist. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sind bei den Kinder- und Jugendläufen am Start. "Diese Breitensportveranstaltung hat in Altenburg einen herausragenden Stellenwert", sagt die Leiterin der örtlichen Geschäftsstelle, Kirsten Opitz und verweist auf den gesundheitsfördernden Aspekt des Laufens. Die KNAPPSCHAFT werde den Skatstadtmarathon aber auch 2021 fördern.

Wer regelmäßig Sport treibt, kommt bei der KNAPPSCHAFT auf seine Kosten. Unter dem Motto "Spaß haben und fit bleiben" fördert die Krankenkasse das Gesundheitsbewusstsein ihrer Mitglieder. Wer im Verein regelmäßig aktiv Bewegungssport betreibt, kann dafür einen Bonus von jährlich 70 Euro erhalten, quer durch die Familie, ganz gleich ob Vater, Mutter oder Kind. Den gleichen Betrag gibt es in Kombination für die aktive Mitgliedschaft im Fitnesscenter. Daran halte die KNAPPSCHAFT unabhängig von den aktuellen Einschränkungen beim gemeinschaftlichen Sport fest.

Ausdauersport bleibe auch in diesen Zeiten ein wichtiger Baustein für Fitness und Gesundheit:

Darum sollten Sie sich Zeit zum Laufen nehmen

  • Sport ist das beste Anti-Aging Mittel. Fünf Stunden moderater Ausdauersport pro Woche senken das Risiko eines Herzinfarkts um bis zu  40 Prozent, zweieinhalb Stunden  immerhin noch um 22 Prozent, haben Wissenschaftler berechnet. Auch die Gefahr einer Krebserkrankung reduziert sich um bis zu 25 Prozent. Ein trainiertes Läuferherz pumpt mehr Blut durch den Körper und versorgt diesen besser mit Sauerstoff. Auch im Rentenalter lohnt es sich noch, mit Sport zu beginnen.
  • Laufen ist in vielfacher Hinsicht ein Allheilmittel. Es senkt die Blutfettwerte und  den Blutdruck. Auch die Stütz- und Bindegewebe des Körpers, die Knochendichte sowie das Immunsystem werden gestärkt. Dauerhafte Bewegung wirkt antidepressiv. Neben dem psychischen Wohlbefinden und der Lebensqualität steigert Ausdauersport  auch die geistige Fitness.
  • Bei einem einstündigen Waldlauf mittlerer Intensität  werden je nach Alter, Geschlecht und Gewicht bis zu 700 Kilokalorien verbrannt. Allerdings: Um ein Kilo Körperfett zu verlieren, muss man 7000 Kilokalorien einsparen, müsste also zehn Stunden laufen. Die gute Nachricht: nach 70 Minuten Dauerlauf verbrennt der Körper 15 Stunden lang Fett, der Nachbrenneffekt wirkt  noch auf  der Couch.
  • Wer nicht nur fit werden möchte, sondern auch Pfunde loswerden möchte, treibt besser langsamer, aber dafür länger Sport. Der Zeitfaktor spielt eine wichtige Rolle. Wer eine Viertelstunde intensiv trainiert, verbrennt nur Kohlenhydrate. Erst bei einer sportlichen Aktivität von über 30 Minuten werden die Fettstoffwechselprozesse aktiviert.
  • Bei Sport schüttet der Körper vermehrt  das Glückshormon Serotonin und die Botenstoffe  Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin aus. Die freigesetzten Endorphine haben vor allem Schmerzstillfunktion. Im Gehirn wirkt die durch Sport stimulierte Substanz BDNF (Brain Derived Neutrophic Factor), ein Nervenwachstumsfaktor. Wer an Demenz, Depressionen oder übertriebene Ängsten leidet, dem mangelt es an BDNF.  

Weitere Bilder vom 11. Skatstadtmarathon in Altenburg