So schützt Du Dich und Dei­ne Mit­menschen

Alle Fragen und Antworten rund um das Thema Coronavirus und Ihre Krankenversicherung finden Sie hier:

Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe: KNAPP­SCHAFT un­ter­stützt Be­trof­fe­ne durch Bei­trags­stun­dun­gen

23. Juli 2021
(zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2021)

Im Juli 2021 sind durch den verheerenden Starkregen mit Überschwemmungen und Hochwasser in verschiedenen Gebieten Deutschlands viele Sachschäden entstanden. Existenzen sind dadurch bedroht, - oder schlimmer - vernichtet worden und der Verlust von Menschenleben ist zu beklagen.

Die KNAPPSCHAFT lässt die Betroffenen in dieser schlimmen Zeit nicht alleine. Arbeitgeber, die durch diese Katastrophe ihre Beiträge an die KNAPPSCHAFT weiterhin nicht entrichten können, wird im Rahmen von Beitragsstundungen unbürokratisch und schnell Hilfe angeboten. Das bedeutet, dass Betroffene ihre Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt entrichten können.

Das Antragsformular finden Arbeitgeber hier. Am schnellsten, fast ohne Zeitaufwand, kann die Beitragsstundung online über unser Kontaktformular kbs.de/firmenkontakt beantragt werden.

Dabei gehen Arbeitgeber wie folgt vor:

  1. Antragsformular Hochwasser online ausfüllen und speichern (eine handschriftliche Unterschrift ist nicht erforderlich),


  2. im Kontaktformular als Betreffzeile "Beitragszahlung/Beitragsstundung/Beitragserstattung" wählen, das Kontaktformular vervollständigen und


  3. das Antragsformular als Anhang beifügen.

Darüber hinaus stehen den Arbeitgebern unsere Mitarbeiter unter der bekannten Telefonnummer 0355 2902-70799 gerne zur Verfügung.

Elek­tro­ni­sche An­for­de­rung feh­len­der Jah­res­mel­dun­gen

15. Dezember 2020
(zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2021)

- Für versicherungspflichtig Beschäftigte und bei der KNAPPSCHAFT Krankenversicherte erstmalig im Jahr 2022 für das Kalenderjahr 2021 -

Arbeitgeber haben für jeden am 31. Dezember Beschäftigten bis zum 15. Februar des Folgejahres eine Jahresmeldung für das Vorjahr zu erstatten. Diese Meldung ist mit der nächsten Entgeltabrechnung, spätestens jedoch bis zum 15. Februar des Folgejahres zu erstatten. Fehlt diese Meldung, sind die Krankenkassen verpflichtet, diese bei dem Arbeitgeber anzufordern. Bislang erfolgten diese Anforderungen in Papierform.

Krankenkassen werden zukünftig fehlende Jahresmeldungen für versicherungspflichtig Beschäftigte elektronisch bei den Arbeitgebern anfordern. Hierfür wurde der Datensatz Krankenkasse (DSKK) um den Datenbaustein Anforderung Meldung (DBAM) erweitert.

Die KNAPPSCHAFT wird dieses Verfahren ab dem Jahr 2022 für fehlende Jahresmeldungen für das Kalenderjahr 2021 einsetzen.

Mehr Infos zum Thema

An­ga­ben zur Kran­ken­ver­si­che­rung und zu Vor­be­schäf­ti­gun­gen bei kurz­fris­ti­gen Mi­ni­jobs

7. Oktober 2021

Im kommenden Jahr ergeben sich im Meldeverfahren für die kurzfristigen Beschäftigungen zwei Änderungen. Ab dem 1. Januar 2022 sind Angaben zum Krankenversicherungsschutz und zu Vorbeschäftigungen erforderlich.

1. Mitteilung des Krankenversicherungsschutzes für kurzfristig Beschäftigte

Für Meldezeiträume ab dem 1. Januar 2022 hat der Arbeitgeber für kurzfristig Beschäftigte in der Meldung zur Sozialversicherung anzugeben, wie der Beschäftigte krankenversichert ist. Dies geschieht mittels der Eingabe der Ziffern

1 = der Arbeitnehmer ist während der Dauer der Beschäftigung gesetzlich krankenversichert. Hierzu zählen alle Versicherungsverhältnisse bei einer gesetzlichen Krankenkasse in der Bundesrepublik Deutschland, z. B. als Rentner, Familienversicherter, Student usw.

2 = der Arbeitnehmer ist privat krankenversichert oder im Krankheitsfall anderweitig gegen Krankheit abgesichert (z. B.  im Rahmen einer Gruppenversicherung des Arbeitgebers leistungsberechtigt, oder hat aufgrund der mit Dänemark, Luxemburg oder Österreich bestehenden Sozialversicherungsabkommen aufgrund eines in diesen Ländern bestehenden Versicherungsverhältnisses, Anspruch auf Sachleistungen).

Die Vorgabe der entsprechenden Ziffer ist bei jeder Anmeldung (Meldegrund 10) oder gleichzeitigen An- und Abmeldung (Meldegrund 40) im neuen Datenfeld "KENNZEICHEN KRANKENVERSICHERUNG - KENNZKV" vorzunehmen.

2. Rückmeldung von (Vor-) Beschäftigungszeiten für kurzfristig Beschäftigte

Meldet ein Arbeitgeber einen kurzfristig Beschäftigten zur Minijob-Zentrale, erhält er ab dem 1. Januar 2022 zur Untermauerung der Angaben im Beschäftigtenfragebogen eine Rückmeldung über weitere eventuell parallel oder im Vorfeld bestehende kurzfristige Beschäftigungen. Gemeldet werden alle Beschäftigungen, die bei Eingang der Anmeldung bereits bekannt sind. 

Mehr Infos zum Thema

Al­te Kran­ken­kas­sen­num­mern kön­nen nicht mehr ver­ar­bei­tet wer­den

1. Oktober 2021

In der Vergangenheit waren in den Bereichen der See-Krankenkasse und der KNAPPSCHAFT aufgrund rechtlicher Vorgaben mehrere Krankenkassennummern erforderlich. Nach dem Wegfall dieser Regelungen wurde die Anzahl der gültigen Krankenkassennummern auf zwei Nummern reduziert.

So ist seit der Fusion der See-Krankenkasse und der KNAPPSCHAFT zum 1. Januar 2008 für die Datenannahmestelle der KNAPPSCHAFT grundsätzlich nur noch die Krankenkassennummer 980 0000 6 gültig. Nur für knappschaftlich rentenversicherte Arbeitnehmer, die auch bei der KNAPPSCHAFT krankenversichert sind, gilt die Krankenkassennummer 980 9403 2.

Für Bestandsfälle blieb die Krankenkassennummer der See-Krankenkasse (990 8687 5) und die früheren Krankenkassennummern der KNAPPSCHAFT (980 0000 1, 980 9403 2) zunächst bestehen. Die ungültigen Krankenkassennummern wurden in Bestandsfällen bisher noch akzeptiert, dies führt aber zunehmend zu Problemen.

Korrekte Nummern wichtig für den maschinellen Meldedialog

Weil die Krankenkassennummer im Hinblick auf den maschinellen Dialog immer mehr an Bedeutung gewinnt und bei Verwendung von ungültigen Krankenkassennummern die Gefahr besteht, dass maschinelle Mitteilungen der Krankenkasse den Arbeitgeber nicht erreichen, ergibt sich die dringende Notwendigkeit, auch in Bestandsfällen im Melde- und Beitragsnachweisverfahren zur KNAPPSCHAFT ausschließlich die gültigen Krankenkassennummern 980 0000 6 oder 980 9403 2 zu verwenden.

Ab dem 1. Januar 2022 können auch in Bestandsfällen Meldungen und Beitragsnachweise, die noch unter den alten Krankenkassennummern (980 0000 1, 980 9403 7, 990 8687 5) übermittelt werden, nicht mehr verarbeitet werden.

Wichtig bei Änderungen in Bestandsfällen

Soweit durch den Arbeitgeber in Bestandsfällen eine Ab- und Anmeldung der Arbeitnehmer aufgrund der Anpassung der Krankenkassennummer vorzunehmen ist, bitten wir, die Abmeldung mit dem Meldegrund 31 (Abmeldung wegen Krankenkassenwechsel) und die Anmeldung mit dem Meldegrund 11 (Anmeldung wegen Krankenkassenwechsel) vorzunehmen.

Fäl­lig­keits­ter­mi­ne 2022

28. September 2021

Für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge gibt es einen wichtigen Stichtag für Arbeitgeber: Spätestens am drittletzten Bankarbeitstag müssen die Beiträge bei der KNAPPSCHAFT wertgestellt sein. Der Beitragsnachweis muss rechtzeitig vor Fälligkeit übermittelt werden.


Fäl­lig­keits- und Über­mitt­lungs­ter­mi­ne für das Jahr 2022

MonatJan.Feb.Mrz.Apr.MaiJun.Jul.Aug.Sep.Okt.Nov.Dez.
Übermittlung des Beitragsnachweises bis24.21.24.24.23.23.24.24.25.24.23.22.1)
Fälligkeitstag (drittletzter Bankarbeitstag):27.24.29.27.27.28.27.29.28.27.28.28.1)

1) Der 24. und 31. Dezember gelten nicht als Bankarbeitstage.

Der späteste Termin zur Übermittlung eines Beitragsnachweises kann auch auf einen Sonn- oder Feiertag fallen. Sie können den Beitragsnachweis jedoch auch früher - etwa an dem davor liegenden Werktag - übermitteln.

Empfehlung: Damit eine fristgerechte Abbuchung der Beiträge garantiert ist, sollten Sie der KNAPPSCHAFT ein SEPA-Basislastschriftmandat erteilen. So werden die zu zahlenden Beiträge fristgerecht per Lastschrifteinzugsverfahren eingezogen.

Al­le News zum Ver­si­che­rungs-, Bei­trags- und Mel­de­recht