Unsere News im Überblick | Knappschaft-Bahn-SeeSmarte Helfer? Im Privathaushalt wird menschliche Unterstützung bevorzugt

Smar­te Hel­fer? Im Pri­vat­haus­halt wird mensch­li­che Un­ter­stüt­zung be­vor­zugt

Das bisschen Haushalt macht sich von allein – eine Hoffnung, die neue Technologien und smarte Geräte, wie beispielsweise Saugroboter, heutzutage erwecken. Aber: Lediglich zwölf Prozent glauben laut aktueller Umfrage, dass smarte Helfer genauso gut putzen, wie Menschen. Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde bei der Unterstützung im Haushalt eher auf eine Haushaltshilfe setzen. Nur 19 Prozent würden auf smarte Haushaltsgeräte zurückgreifen. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Befragten auch in Zeiten der Digitalisierung in den eigenen vier Wänden auf menschliche Unterstützung setzen“, so Heinz-Günter Held, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund auch die Minijob-Zentrale gehört. „Haushaltshilfen erhalten aufgrund ihrer Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität viel Vertrauen – etwas, das auch die modernsten Geräte nicht ersetzen können“, erklärt Held. Schon heute beschäftigt laut Umfrage jeder Achte eine Haushaltshilfe in den eigenen vier Wänden.

Smarte Haushaltshelfer kaum verbreitet
Deutsche Privathaushalte greifen bisher nur vereinzelt auf smarte Helfer im Haushalt zurück. Am ehesten nutzen die Deutschen Saugroboter (neun Prozent). Dagegen finden Wisch- (ein Prozent), Rasen- (drei Prozent) oder Fensterputzroboter (drei Prozent) kaum Verwendung. Auch smarte Haushaltsgeräte, die mit dem Internet verbunden und über eine App zu steuern sind, werden bisher selten genutzt. Am häufigsten wird laut Umfrage die smarte Heizungssteuerung (sieben Prozent) verwendet. Smarte Waschmaschinen (zwei Prozent), Kühlschränke und Trockner (je ein Prozent) sind Raritäten in deutschen Haushalten.

Unterstützung im Haushalt zunehmend erforderlich
Putzen ist für viele eher Pflicht als Vergnügen. So empfinden fast drei Viertel der Befragten (76 Prozent) das regelmäßige Reinemachen als notwendiges Übel. 59 Prozent verbinden Putzen und Hausarbeit mit Aufwand. Freude bringt es den wenigsten (sechs Prozent). Für 48 Prozent derjenigen, die bereits eine Haushaltshilfe beschäftigen, ist jedoch eines viel ausschlaggebender: Ihnen fehlt schlichtweg die Zeit für die Hausarbeit. „Freizeit wird zu einem immer knapperen Gut – sei es aufgrund der ansteigenden Belastung im Job oder aufgrund familiärer Verpflichtungen. Viele Menschen entscheiden sich daher für Unterstützung durch eine Haushaltshilfe“, so Heinz-Günter Held.

Einfach und sicher: Das Haushaltsscheck-Verfahren
Wer eine Haushaltshilfe beschäftigt und ihr monatlich bis zu 450 € zahlt, muss diese bei der Minijob-Zentrale anmelden. Die Anmeldung ist kinderleicht: Arbeitgeber können einfach online unter minijob-zentrale.de/haushaltsscheck den Haushaltsscheck ausfüllen und diesen an die Minijob-Zentrale senden – oder das Formular ausdrucken, ausfüllen und per Post verschicken. Telefonisch kann der Haushaltsscheck unter 0355 / 290 270 799 angefordert werden.

Kontakt:
Dr. Wolfgang Buschfort
Pressesprecher
Deutsche Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See
Pieperstr. 14-28 44789 Bochum

Tel. 0234 304-82050
Fax 0234 304-82060
wolfgang.buschfort@kbs.de
www.kbs.de

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