KNAPPSCHAFT unterstützt „Generationen am Herd“ in Oberthal
Was verbindet Grundschulkinder und ältere Menschen? - Die Freude am gemeinsamen Essen, die Neugier auf Neues und die Chance, voneinander zu lernen. Mit einem generationenübergreifenden Kochprojekt möchte die Gemeinde Oberthal zusammen mit der KNAPPSCHAFT Kinder im Grundschulalter und ältere Menschen zusammenbringen und gleichzeitig das Bewusstsein für eine gesunde, regionale und nachhaltige Ernährung stärken.
Einmal im Monat treffen sich die Teilnehmenden für jeweils etwa drei Stunden in der Schulküche. Das Projekt ist auf eine Dauer von einem Jahr angelegt und wird von Ernährungsexpertinnen und -experten begleitet. So lernen Jung und Alt spielerisch, welche Nährstoffe ihr Körper braucht, wie Lebensmittelgruppen zusammenspielen und wie eine ausgewogene Ernährung im Alltag gelingen kann.
„Gesundheit beginnt nicht nur auf dem Teller, sondern auch im Miteinander. Mit unserem Projekt schaffen wir Begegnungen, die Wissen vermitteln, soziale Kontakte fördern und das Wohlbefinden stärken“, sagt Mathias Ney von der KNAPPSCHAFT. „Ältere Menschen erleben häufiger Einsamkeit. Wir bringen Generationen zusammen, fördern ihre Gesundheitskompetenz und schaffen einen Ort, an dem jeder etwas beitragen und für sich mitnehmen kann.“ Neben den gesundheitlichen Aspekten verfolgt das Projekt wichtige soziale und psychosoziale Ziele.
Die regelmäßigen Begegnungen sollen den Austausch zwischen den Generationen fördern, gegenseitige Unterstützung ermöglichen und Berührungsängste abbauen. Kinder und ältere Menschen erleben sich dabei nicht nur als Lernende, sondern auch als Menschen, die eigene Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen können. Das gemeinsame Kochen schafft einen unkomplizierten Rahmen, in dem Gespräche entstehen,Vertrauen wachsen und neue Kontakte geknüpft werden können. So wird die Schulküche zu einem Ort, an dem nicht nur gesunde Gerichte entstehen, sondern auch Verständnis und Zusammenhalt zwischen den Generationen wachsen.
Ein Gewinn für alle – und für Oberthal als Gemeinschaft: Wenn gemeinsam geschnippelt, gekocht, gelacht und gegessen wird, entstehen Verbindungen, die Generationen näher zusammenbringen. Das kostenfreie Angebot eröffnet den Teilnehmenden neue Perspektiven und stärkt zugleich den Zusammenhalt vor Ort. Durch die monatlichen Treffen über ein ganzes Jahr hinweg sollen gesunde Ernährungsgewohnheiten gestärkt, Wissen gefestigt und dauerhafte Begegnungen ermöglicht werden. Damit setzt die Kommune ein Zeichen für ein gemeinschaftliches Miteinander: Denn wer zusammen kocht und isst, lernt nicht nur etwas über Lebensmittel, sondern auch über sich selbst und andere. So kann aus einem gemeinsamen Menü ein wertvoller Beitrag zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Zusammenhalt im Alltag werden.