- Arbeitgeber: Der Beitragsnachweis | Knappschaft-Bahn-See

Der Bei­trags­nach­weis

Ein­mal mo­nat­lich: Al­le Bei­trä­ge zur So­zi­al­ver­si­che­rung mel­den

Arbeitgeber melden einmal im Monat alle Abgaben als Gesamtbetrag an die KNAPPSCHAFT. Mit dem Beitragsnachweis informieren Sie uns vor dem Zahlungstermin über die Höhe der für jeden Kalendermonat zu leistenden Abgaben.

Der Beitragsnachweis muss rechtzeitig vor der Fälligkeit übermittelt werden. Der späteste Termin hierfür kann auch auf einen Sonn- oder Feiertag fallen. Sie können den Beitragsnachweis jedoch auch früher - etwa an dem davor liegenden Werktag - übermitteln.

Den Beitragsnachweis übermitteln

Es gibt keine Alternative: Beitragsnachweise dürfen nur noch durch Datenübermittlung mit Hilfe zugelassener, systemgeprüfter Programme oder maschinell erstellter Ausfüllhilfen übermittelt werden. Die Übertragung der Daten in Papierform oder auf Datenträgern ist nicht mehr zulässig.

Arbeitgeber sind verpflichtet, die monatlichen Beiträge ihrer Beschäftigten an die KNAPPSCHAFT zu melden. Dies erfolgt in der Regel monatlich durch maschinelle Übermittlung eines Beitragsnachweises. Darüber hinaus besteht für den Arbeitgeber die Möglichkeit einen Dauer-Beitragsnachweis zu übermitteln.

Das Dau­er-Bei­trags­nach­weis-Ver­fah­ren

Vor­aus­set­zung

Bleiben das Arbeitsentgelt und somit die Beiträge über einen längeren Zeitraum unverändert, kann der Arbeitgeber einen Dauer-Beitragsnachweis nutzen.

So funk­tio­niert es

Der Arbeitgeber kennzeichnet den Beitragsnachweis als „Dauer-Beitragsnachweis“. Dann gilt er  nicht nur für den laufenden, sondern auch für die folgenden Abrechnungsmonate.

Der Dauer-Beitragsnachweis behält solange seine Gültigkeit, bis sich die Höhe der Beiträge verändert und deshalb ein neuer (Dauer-)Beitragsnachweis übermittelt wird.

Die Vor­tei­le

Einen Dauer-Beitragsnachweis zu verwenden spart viel Zeit. Es ist dann nicht mehr notwendig, den Beitragsnachweis monatlich zu übermitteln.

Bei gleichbleibenden Bemessungsentgelten ist lediglich zum Jahreswechsel ein neuer Dauer-Beitragsnachweis mit den gesetzlichen Beitragsänderungen zu übermitteln.

Hände auf einer Tastatur

Elektronische Übertragung der Daten

Eine Möglichkeit zur elektronischen Übertragung der Daten bietet die Software sv.net.

sv.net steht für "Sozialversicherung im Internet" und wird über die Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG) zur Verfügung gestellt. Sie unterstützt die Arbeitgeber, unter anderem Meldungen und Beitragsnachweise an die gesetzlichen Krankenkassen zu erstellen. Sämtliche Daten der gesetzlich Krankenversicherten werden von sv.net verschlüsselt – und zwar entsprechend der Anforderungen, die für den verschlüsselten Datenaustausch mit den Einzugsstellen gelten.

Die Software kann in der pc-basierten Lösung sv.net/comfort und in der browserbasierten Anwendung sv.net/standard genutzt werden.

Da­ten­über­mitt­lung mit sv.net

Zu­satz­bei­trag zu den Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen im Bei­trags­nach­weis

Am 1. Januar 2015 entfiel der einkommensunabhängige Zusatzbeitrag. Seitdem gilt in der Gesetzlichen Krankenversicherung der einkommensabhängige Zusatzbeitrag, der kassenindividuell variiert.

Dieser neue Zusatzbeitrag wird als Prozentsatz vom Bruttoeinkommen (beitragspflichtiges Arbeitsentgelt) des Arbeitnehmers erhoben. Die Krankenkassenmitglieder tragen den Zusatzbeitrag aktuell allein. Der Arbeitgeber beteiligt sich nicht daran.

Ab dem 1. Januar 2019 wird auch die Tragung des Zusatzbeitrags paritätisch sein.

Der Arbeitgeber führt den Zusatzbeitrag mit den übrigen Beiträgen zur Gesamtsozialversicherung an die zuständige Krankenversicherung ab.

Der Zusatzbeitrag ist im Beitragsnachweis-Datensatz gesondert aufzuführen.

Der Beitragsnachweis-Datensatz sieht

  • bei pflichtversicherten Arbeitnehmern die Position „Zusatzbeitrag Pflichtbeiträge ZBP
  • bei freiwillig krankenversicherten Arbeitnehmern die Position „Zusatzbeitrag KV-Freiw ZBF"

vor.

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