Unsere Regionaldirektion in Cottbus | Knappschaft-Bahn-SeeDer Knappschaftsversicherte ist mehrfacher Deutscher Meister im Kegelbillard

Der Knapp­schafts­ver­si­cher­te ist mehr­fa­cher Deut­scher Meis­ter im Ke­gel­bil­lard

Kegelbillard wird auch in den äußeren Regionen Brandenburgs wie in Guben an der polnischen Grenze oder am Rande von Großstädten wie Kolkwitz bei Cottbus auf sehr hohem Niveau gespielt. Denn Vereine wie ESV Lok Guben, SV Neuzauche, SV Bohsdorf oder SV Leuthen treten dabei in der ersten Bundesliga gegeneinander an.
Kegelbillard ist ein technisch anspruchsvolles und taktisches Spiel, das viel Geduld erfordert. Erfolge stellen sich erst ein, wenn die Technik wirklich gut beherrscht wird. Mit 100 Stößen soll jeder Spieler, sechs sind in einer Mannschaft, hintereinander die höchstmögliche Punktzahl erreichen. Den Bundesrekord stellte mit 367 Punkten im Jahr 2004 Harald Schuster auf.
Robert Lehmann wurde im vergangenen Jahr Deutscher Meister. Der 27-jährige gebürtige Gubener spielt Kegelbillard schon seit seiner Jugend. Der Erfolg blieb nicht aus: 2009 wurde er Deutscher Jugendmeister, 2012 und 2018 Deutscher Herrenmeister. In dieser Saison hat er bereits neunmal über 300 Punkte erreicht und möchte seinen Titel verteidigen. Das wird nicht ganz leicht, aber Konkurrenz beflügelt den jungen sympathischen Sportler: „Ich will immer gegen die Besten spielen, dann bring ich die beste Leistung“, sagt Lehmann überzeugt.

Eine Gruppe von Kegelbilliardspielern posiert zusammen für ein Foto vor einen Billiardtisch.

Der gelernte Mechatroniker arbeitet und wohnt in Leipzig. Seinem Gubener Verein bleibt er treu, denn hier stimmen das Miteinander und das Bundesliganiveau. Nur mit dem Nachwuchs sieht es im Kegelbillard schlecht aus. Nur knapp über 90 junge Spieler von 5.000 Mitgliedern trainieren derzeit im Verband. Deshalb engagiert sich Robert Lehmann auch als Lehrwart. „Mein Ziel ist es, für unseren Verein ein Konzept zu entwickeln, um mehr junge Spieler für diese Sportart zu begeistern.“

Kegelbillard
... aus anderen Billardformen hervorgegangen, ist über 150 Jahre alt und verbreitete sich vor allem in Sachsen, Brandenburg, Schlesien und Böhmen auch unter dem Begriff „Boul“. Anders als beim bekannten Pool-Billard hat der Billardtisch keine Löcher. In die Mitte des Tisches werden fünf etwa acht Zentimeter große Kegel aufgestellt. Über die rote Kugel, die immer zuerst an die Bande gespielt werden muss, können nun weitere Kugeln in Bewegung gesetzt werden: mit dem Ziel, so viele Kegel wie möglich auf einmal umzustoßen. Erst dann werden die Punkte gezählt. Die Anzahl der Punkte hängt auch davon ab, in welcher Reihenfolge Kugel und Kegel getroffen wurden. Minuspunkte gibt es auch, wenn zum Beispiel die rote Kugel Kegel wirft, dann werden alle schon gefallenen Kegel an Minus gewertet.

Kontakt: Thomas Richter, Abteilungsleiter Kegelbillard, ESV Lok Guben

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