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Senkung des durchschnittlichen Zusatzbeitrages

Datum
21.11.2017

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz sinkt zum 1. Januar 2018 von derzeit 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent. Der Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT bleibt stabil bei 1,3 Prozent.

Die Empfehlung von Teilen des GKV-Schätzerkreises (bestehend aus Experten des BMG, BVA und GKV-SV) zur Absenkung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes von derzeit 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent für 2018 wird aus Sicht der KNAPPSCHAFT kritisch bewertet.

Innerhalb des GKV-Schätzerkreises konnte keine Einigkeit in Bezug auf die zu erwartenden Leistungsausgaben in der GKV erreicht werden. Die Schätzungen der Beteiligten wichen hier um 1,2 Mrd. Euro voneinander ab.

Die Senkung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes suggeriert, dass auf breiter Front Senkungen der kassenindividuellen Zusatzbeiträge möglich sind. Die individuellen Finanzbedarfe der Krankenkassen werden nicht berücksichtigt. Auf finanzielle Benachteiligungen wegen der immer noch bestehenden Fehlsteuerungen im Morbi-RSA wird nicht eingegangen. Hiervon ist auch die KNAPPSCHAFT betroffen. Die KNAPPSCHAFT befürchtet ein Auf und Ab beim Zusatzbeitragssatz, da die Ausgaben in kurzer Zeit erwartbar steigen werden. Eine langfristige Stabilität der GKV-Finanzen wird hierdurch verhindert.

Die KNAPPSCHAFT steht seit Jahren für eine seriöse und verlässliche Finanzpolitik. Diesem Credo bleibt die KNAPPSCHAFT auch in 2018 treu. Daher bleibt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT unter Berücksichtigung der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben mittlerweile im dritten Kalenderjahr bei stabilen 1,3 Prozent und sichert weiterhin ein umfangreiches Leistungsangebot für unsere Versicherten.


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