Navigation und Service

Government Site Builder Standardlösung (Link zur Startseite)


Arbeitgeberversicherung
Umlage 1 sinkt und AAG-Antragsverfahren weiter optimiert

Datum
02.12.2016

U1 sinkt, AAG-Antragsverfahren optimiert und neue Faxnummer.

Umlage 1 sinkt!

Wir sind ab dem 1. Januar 2017 mit diesen Umlagesätzen für Sie da und bleiben damit auch im neuen Jahr ein attraktiver Partner:

ZeitraumU1U2
01.01.2017 - laufend0,90% *0,30%
01.09.2015 - 31.12.20161,00%0,30%
*Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundesversicherungsamt sowie der Haushaltgenehmigung.


Umlage 1
Wir erstatten 80% der Entgeltfortzahlung nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz, gegebenenfalls begrenzt auf die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen allgemeinen Rentenversicherung.

Umlage 2
Erstattung 100% des Mutterschutzlohnes bzw. des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz.


>> zum Seitenanfang

AAG-Antragsverfahren weiter optimiert

Ihre Arbeitnehmer haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und auf finanzielle Absicherung bei Mutterschaft. Damit dies für Sie als Arbeitgeber keine unberechenbar hohe finanzielle Belastung darstellt, sind Sie in der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft versichert. Vorausgesetzt Ihre Arbeitnehmer sind Mitglied der Knappschaft und hier gemeldet. Wir erstatten Ihnen Ihre Aufwendungen, nachdem Sie die Entgeltfortzahlung geleistet haben.

Übermitteln Sie die Anträge elektronisch direkt durch Ihr Entgeltabrechnungsprogramm oder mit Hilfe der maschinellen Ausfüllhilfe sv.net/classic. Dann erhalten Sie auf dem gleichen Wege zu jedem Antrag eine Rückmeldung. Diese erfolgt mit dem Datensatz Rückmeldung AAG (DSRA) und dem Datenbaustein Rückmeldung AAG (DBRA). Neben den Angaben zum betroffenen Antrag melden wir den beantragten und festgestellten Erstattungsbetrag. Kann dem Antrag auf Erstattung nach dem AAG nicht in voller Höhe entsprochen werden, erhalten Sie schon heute eine Rückmeldung. Ab 2017 wird es auch eine Rückmeldung geben, wenn der Antrag in voller Höhe bewilligt oder komplett abgelehnt wird.

Wichtig ist der Grund, warum wir zu einen anderen Ergebnis kommen. Daher sind in dem Verfahren zahlreiche Abweichungsgründe enthalten. Diese spiegeln die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Gründe für eine anteilige Erstattung wider:

Grund der Abweichung
01 Erstattungssatz nicht korrekt
02Erstattungszeitraum abweichend/ außerhalb vom Beschäftigungszeitraum
03Erstattung U1 über der RV-BBG-Ost beantragt und auf RV-BBG-Ost reduziert (Satzungsregelung)
04Erstattung U1 über der RV-BBG-West beantragt und auf RV-BBG-West reduziert (Satzungsregelung)
05Erstattung fällt teilweise in den Bezug einer Entgeltersatzleistung
06Erstattungszeitraum liegt teilweise im Wartezeitraum (28 Tage seit Aufnahme der Beschäftigung)
07Erstattungszeitraum teilweise abweichend zum bestehenden EFZ-Anspruch (z. B. Höchstanspruchsdauer überschritten)
08Erstattung für den ersten Tag der AU beantragt, an dem aber noch gearbeitet wurde
09Erstattungszeitraum liegt teilweise außerhalb vom Mutterschaftsgeldzeitraum
10Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nicht korrekt berücksichtigt
11GSV-Beitrag im Erstattungsbetrag nicht pauschal berücksichtigt
12GSV-Beitrag im Erstattungsbetrag nicht in tatsächlicher Höhe berücksichtigt
13Antrag umfasste bereits erstattete Zeiträume
14Sonstige
15Es konnte keine Teilnahme am Umlageverfahren für den Erstattungszeitraum festgestellt werden
16Es ist keine Versicherungszeit/Mitgliedschaft für den Beschäftigten feststellbar
17Geringfügig Beschäftigter - Zuständigkeit KBS (§ 2 Abs. 1 AAG)
18Erstattungszeitraum ist verjährt (§ 6 Abs. 1 AAG)
19Beschäftigungsverbot nicht alleiniger Grund für Arbeitsausfall
20GSV-Beiträge bei U1-Erstattungen nicht erstattungsfähig (Satzungsregelung)
21Erstattungszeitraum fällt vollständig in den Bezug einer Entgeltersatzleistung
22Erstattungszeitraum liegt vollständig im Wartezeitraum (28 Tage seit Aufnahme der Beschäftigung)
23Für den Erstattungszeitraum besteht kein EFZ-Anspruch (z. B. Höchstanspruchsdauer überschritten)
24Für den Erstattungszeitraum liegt kein Mutterschaftsgeldzeitraum vor
25Erstattungszeitraum liegt vollständig in einem bereits erstatteten Zeitraum
26Der Antrag enthält Arbeitsentgeltbestandteile, die nicht erstattungsfähig sind
27Für die Person besteht kein Erstattungsanspruch nach dem AAG
28Fehlzeit bestand aufgrund Erkrankung des Kindes
29Versagung wegen fehlender Mitwirkung (§ 4 Abs. 1 AAG)
30Teilnahme am freiwilligen Ausgleichsverfahren nach § 12 AAG
31Beschäftigungsverbot liegt (teilweise) innerhalb einer Schutzfrist nach dem MuSchG
32Es liegt kein Beschäftigungsverbot vor

Eine Korrektur der ursprünglich übermittelten Anträge ist nach Erhalt der Rückmeldung nicht erforderlich.

Ab 1. Januar 2017 gilt die Versionsnummer 05 für AAG-Anträge. Wie bisher werden Erstattungsanträge, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2017 mit der Versionsnummer 04 abgegeben werden, in die Version 05 konvertiert.


>> zum Seitenanfang



Neue Faxnummer

Bitte beachten Sie die neue Faxnummer der Arbeitgeberversicherung:

Fax: 0234 97838 - 80020

Unsere Mitarbeiter im Servicecenter sind montags bis donnerstags von 07:00 bis 16:00 Uhr und freitags bis 14:00 Uhr für Sie da. Rufen Sei uns einfach an. Oder schicken Sie uns direkt eine E-Mail an arbeitgeberversicherung@knappschaft.de


Telefon: 0234 304 - 43990
Telefax: 0234 97838 - 80020


Diese Seite:

© Knappschaft-Bahn-See