Navigation und Service

Government Site Builder Standardlösung (Link zur Startseite)



Seite 1 von 3

Untertagearbeiten

Zu den knappschaftlichen Arbeiten gehören nach § 134 Absatz 4 Nr. 1 SGB VI „alle Arbeiten unter Tage mit Ausnahme von vorübergehenden Montagearbeiten“.

Die Auslegung des Begriffs „vorübergehend“ erfolgt in § 134 Absatz 6 SGB VI und in § 81 der Satzung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Die Auslegung bereitet dann keine Schwierigkeiten, wenn die Montagearbeiten ununterbrochen und im Rahmen eines einheitlichen Auftrags ausgeführt werden.

Beispiel

Der Arbeitnehmer A verrichtet in der Zeit vom 1. April bis 31. August Montagearbeiten unter Tage. Die Dauer der Untertagetätigkeit ist von vornherein absehbar.

Ergebnis

a) Prüfung, ob überhaupt knappschaftliche Arbeiten verrichtet werden
Gemäß § 81 Absätze 2 und 3 der Satzung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See handelt es sich bei den Montagearbeiten unter Tage um knappschaftliche Arbeiten, denn es ist von vornherein zu übersehen, dass die Arbeiten länger als drei Monate dauern werden.

b) Prüfung, ob die knappschaftlichen Arbeiten überwiegend verrichtet werden

ba) Monatliche Prüfung
Die knappschaftlichen Arbeiten werden in der Zeit vom 1. April bis 31. August überwiegend verrichtet. Dementsprechend besteht während dieses Zeitraums Versicherungspflicht in der knappschaftlichen Rentenversicherung.

bb) Prüfung anhand der Richtlinien
Sowohl im zweiten als auch im dritten Quartal werden überwiegend knappschaftliche Arbeiten verrichtet. Folglich besteht in der Zeit vom 1. April bis 30. September Versicherungspflicht in der knappschaftlichen Rentenversicherung.


Diese Seite:

© Knappschaft-Bahn-See