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Beitragsnachweise

Mit dem Beitragsnachweis teilt der Arbeitgeber vor dem Zahlungstermin die Höhe der für jeden Kalendermonat zu leistenden Abgaben mit.

Der Beitragsnachweis ist der Knappschaft rechtzeitig vor der Fälligkeit zu übermitteln. Die Daten zur Übermittlung der Beitragsnachweise und zur Fälligkeit finden Sie hier. Der späteste Termin zur Übermittlung eines Beitragsnachweises kann auch auf einen Sonn- oder Feiertag fallen. Sie können den Beitragsnachweis jedoch auch früher - z. B. an dem davor liegenden Werktag - übermitteln.

Beitragsnachweise dürfen nur noch durch Datenübermittlung mittels zugelassener systemgeprüfter Programme oder maschinell erstellter Ausfüllhilfen übermittelt werden. Die Übertragung der Daten in Papierform oder auf Datenträgern ist nicht mehr zulässig.


Nutzung des Dauer-Beitragsnachweis-Verfahrens

Arbeitgeber sind verpflichtet, die monatlichen Beiträge ihrer Beschäftigten an die Knappschaft zu melden. Dies erfolgt in der Regel monatlich durch maschinelle Übermittlung eines Beitragsnachweises. Darüber hinaus besteht für den Arbeitgeber die Möglichkeit einen Dauer-Beitragsnachweis zu übermitteln.

Wann kommt das Dauer-Beitragsnachweis-Verfahren in Betracht?

Die Möglichkeit für den Arbeitgeber einen Dauer-Beitragsnachweis zu übermitteln besteht dann, wenn das Arbeitsentgelt und somit die Beiträge über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben.

Wie funktioniert das Dauer-Beitragsnachweis-Verfahren?

Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, den Beitragsnachweis als „Dauer-Beitragsnachweis“ zu kennzeichnen. Dann gilt der Beitragsnachweis nicht nur für den laufenden Abrechnungsmonat, sondern auch für die folgenden Abrechnungsmonate.

Der Dauer-Beitragsnachweis behält solange seine Gültigkeit, bis eine Änderung eintritt und deshalb ein neuer (Dauer-)Beitragsnachweis übermittelt wird.

Was sind die Vorteile des Dauer-Beitragsnachweises?

Der größte Vorteil bei Verwendung des Dauer-Beitragsnachweises ist die Arbeitsersparnis für den Arbeitgeber. Dieser muss dann nicht mehr monatlich einen Beitragsnachweis übermitteln.

Bei gleichbleibenden Bemessungsentgelten ist lediglich zum Jahreswechsel ein neuer Dauer-Beitragsnachweis mit den gesetzlichen Beitragsänderungen zu übermitteln.


Elektronische Übertragung der Daten

Eine Möglichkeit zur elektronischen Übertragung der Daten bietet die Software "sv.net". Die Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG) stellt das Programm in den Varianten sv.net/classic bzw. sv.net/comfort (Software für PC-Installation) und sv.net/standard (Internet-Anwendung) zur Verfügung. Mit der Einführung von sv.net/comfort zum 3. Juli 2017 wird sowohl für sv.net/standard als auch sv.net/comfort künftig zwischen „kostenlosen Normal-Benutzer-“ und „kostenpflichtigen Premium-Benutzer-Accounts“ unterschieden.

„Normal-Benutzer“ können mittels sv.net/comfort oder sv.net/standard nur maximal 100 Meldungen für die „registrierte Betriebsnummer“ abgeben.

Zur Abgabe von mehr als 100 Meldungen, zur Nutzung durch mehr als einen Benutzer oder zur Abgabe von Meldungen für weitere Betriebsnummern ist die Registrierung als „Premium-Benutzer“ in sv.net/comfort oder sv.net/standard erforderlich. Beide Produktvarianten sind für Premium-Benutzer kostenpflichtig. Das neue Premiummodell wird für den Anwender zum 1.Januar 2018 wirksam.

Um die classic-bzw. comfort Version herunter zu laden, klicken Sie bitte hier: www.itsg.de/oeffentliche-services/sv-net/downloads.


Zusatzbeitrag zu den Krankenversicherungsbeiträgen im Beitragsnachweis

Mit dem Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (GKV-FQWG) in der gesetzlichen Krankenversicherung führte die Bundesregierung zum 1. Januar 2015 einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag ein.

Der einkommensunabhängige Zusatzbeitrag wurde nach dem 31. Dezember 2014 nicht mehr erhoben. Die Regelungen zum Sozialausgleich fielen zum 1. Januar 2015 ersatzlos weg.

Im Unterschied zum bisherigen Zusatzbeitrag wird der neue Zusatzbeitrag einkommensabhängig als Prozentsatz vom Bruttoeinkommen erhoben. Den aus dem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt - unter Ansatz des kassenindividuellen oder des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes - erhobenen Zusatzbeitrag führt der Arbeitgeber zusammen mit dem übrigen Gesamtsozialversicherungsbeitrag an die zuständige Einzugsstelle ab.

Der Zusatzbeitrag ist wegen der gegenüber dem Gesundheitsfonds bestehenden Nachweispflichten im Beitragsnachweis-Datensatz gesondert aufzuführen. Der Beitragsnachweis-Datensatz sieht hierfür die Positionen „Zusatzbeitrag Pflichtbeiträge ZBP“ vor. Des Weiteren ist der Zusatzbeitrag der freiwillig krankenversicherten Arbeitnehmer gleichermaßen gesondert auszuweisen, in der Positionen „Zusatzbeitrag KV-Freiw ZBF".


Hinweis: Bitte denken Sie daran, einen neuen Dauerbeitragsnachweis zum 1. Januar 2016 zu übermitteln.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Sozialversicherung von A bis Z“ unter dem Stichwort Zusatzbeitrag" und auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes zum Datenaustausch.



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