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Allgemeines

Grundlage der Beitragsberechnung

Die Beiträge werden in Vomhundertsätzen (Beitragssätzen) des Arbeitsentgelts bis zur Höhe der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Nähere Informationen zum Thema Arbeitsentgelt finden Sie in unserer Broschüre "Arbeitsentgelt - Ein Grundbegriff des Sozialversicherungsrechts".

Für Arbeitnehmer, deren Beschäftigungsverhältnis nicht während des vollen Kalendermonats bestanden hat (Beginn oder Ende der Beschäftigung im Laufe des Monats), ist das Arbeitsentgelt nur bis zur Höhe der auf den Beschäftigungszeitraum (Teilmonat) entfallenden Beitragsbemessungsgrenze heranzuziehen. Das gleiche gilt, wenn die tatsächliche Beschäftigung und die Entgeltzahlung im Laufe des Abrechnungsmonats unterbrochen wurde und der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin während der Unterbrechungszeit Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Elterngeld (bis 31. Dezember 2006) Erziehungsgeld, Verletztengeld, Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld während Leistungen zur medizinischen Rehabilitation bezogen hat. Außerdem besteht während der Elternzeit ohne Bezug von Elterngeld (Erziehungsgeld) Beitragsfreiheit. Zu beachten ist jedoch, dass eine Kürzung der Beitragsbemessungsgrenze bei einer Unterbrechung der Arbeit ohne Entgeltzahlung bis zu einem Monat (unbezahlter Urlaub, Arbeitsbummelei und andere) sowie für die Dauer eines rechtmäßigen Arbeitskampfes nicht in Betracht kommt.

Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt

Zuwendungen, die nicht für die Arbeit in einem einzelnen Entgeltabrechnungszeitraum gezahlt werden (einmalig gezahltes Arbeitsentgelt), werden bei der Beitragsermittlung derart berücksichtigt, dass im Kalendermonat ihrer Auszahlung anstelle der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze die anteilige Jahres-Beitragsbemessungsgrenze tritt. Bei der Berechnung der anteiligen Jahres-Beitragsbemessungsgrenze ist die Jahres-Beitragsbemessungsgrenze zunächst mit der Anzahl der in Betracht kommenden beitragspflichtigen Kalendertage (voller Monat zu 30 Tagen) zu multiplizieren und sodann durch 360 zu dividieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre "Die Beitragspflicht von einmalig gezahltem Arbeitsentgelt".

Beitragstragung

Grundsätzlich werden die Beiträge für versicherungspflichtige Arbeitnehmer je zur Hälfte von dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber getragen. Der zusätzliche Beitragsanteil in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Beitragszuschlag für Kinderlose in der sozialen Pflegeversicherung sind jedoch vom Beschäftigten allein zu tragen.

Die Beitragssätze, Beitragsbemessungsgrenzen sowie die besondere Beitragslastverteilung in der knappschaftlichen Rentenversicherung ergeben sich aus der Gesamtübersicht "Größen des Versicherungs- und Beitragsrechts".

Besonderheit "Gleitzone"

Erhält ein Arbeitnehmer ein monatliches Arbeitsentgelt zwischen 450,01 und 850,00 Euro (die so genannte Gleitzone), gilt für ihn eine besondere Beitragsberechnung. In der Gleitzone haben Arbeitnehmer nur einen reduzierten Beitragsanteil zu tragen, der Arbeitgeberbeitragsanteil bleibt unverändert. Für die Beitragsberechnung steht Ihnen unser Gleitzonenrechner zur Verfügung.


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