Navigation und Service

Government Site Builder Standardlösung (Link zur Startseite)


Warum wird mir empfohlen, mich nach dem Wegfall des Arbeitslosengeldes I weiterhin bei der Agentur für Arbeit zu melden, obwohl ich Überbrückungsgeld beziehe ?

Ein Anspruch auf Überbrückungsgeld besteht nur, solange keine Anspruch auf eine Altersvollrente oder eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe besteht. Für die meisten Versicherten kommt aktuell eine Altersrente für langjährig Versicherte in Betracht. Um diese Rente zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sei. So muss unter anderem eine Wartezeit von 35 Versicherungsjahren (420 Monate) vorliegen. Zu diesen Versicherungsjahren werden auch Zeiten der Arbeitslosigkeit ohne Bezug des Arbeitslosengeldes I gezählt. Die erforderliche Wartezeit kann also – soweit sie noch nicht erfüllt ist – durch die weitere Arbeitslosenmeldung erreicht werden. Liegen die erforderlichen 35 Versicherungsjahre nicht vor, wird das Überbrückungsgeld gemindert. Die weitere Arbeitslosenmeldung während des Bezuges des Überbrückungsgeldes kann daher in bestimmten Fällen erhebliche finanzielle Einbußen verhindern. Im Übrigen kann die zusätzliche Berücksichtigung der Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit den Rentenanspruch – wenn auch nur geringfügig – erhöhen.
Sind die Voraussetzungen für die Altersrente für langjährig Versicherte erfüllt, ist diese in der Regel gemindert. In diesem Falle kann zum Ausgleich ein Überbrückungsgeld als Abschlagsausgleichs gewährt werden.


Diese Seite:

© Knappschaft-Bahn-See