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Ich beziehe eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Daraus werden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen. Das gleiche geschieht beim Überbrückungsgeld. Ist es richtig, dass ich doppelt Beiträge zahlen muss?

Wird eine Rente bezogen und sind die Voraussetzungen für die Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner erfüllt, werden entsprechende Pflichtbeiträge von der Rente einzubehalten. Das Überbrückungsgeld ist als Versorgungsbezug ebenfalls beitragspflichtig zur Kranken- und Pflegeversicherung, denn die Beiträge berechnen sich nach dem Gesamteinkommen. Deshalb ist die Seemannskasse verpflichtet, Pflichtbeiträge auch vom Überbrückungsgeld einzubehalten und an die Krankenkasse abzuführen. Eine Doppelzahlung liegt insoweit nicht vor. Allerdings wird der Beitrag maximal bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zur Kranken- und Pflegeversicherung berechnet.


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