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Einmaliger Abschlagsausgleich

Hat ein Anspruch auf einen laufenden Abschlagsausgleich bestanden, erfolgt ein weiterer halber Ausgleich durch eine Einmalzahlung. Die Einmalzahlung ist die Hälfte des Betrages, der in die Rentenversicherung eingezahlt werden müsste, um die Rentenminderung wegen der vorzeitigen Inanspruchnahme einer Rente wegen Alters auszugleichen.

Stirbt ein Versicherter vor Erreichen der Regelaltersgrenze, wird die laufende Zahlung des Abschlagsausgleichs mit Ablauf des Sterbemonats eingestellt. Die rentenberechtigten Hinterbliebenen erhalten dann die bereits genannte Abschlagsausgleichs-Einmalzahlung. Über die Einmalzahlung kann grundsätzlich frei verfügt werden. Mit dem gezahlten Einmalbetrag kann aber auch die monatliche Rentenminderung zur Hälfte ausgeglichen werden. Die Seemannskasse empfiehlt eine gründliche Abwägung der Entscheidung, ob die Einmalzahlung in die Rentenversicherung eingezahlt und damit eine Erhöhung der Altersrente und gegebenenfalls eine entsprechend höhere Hinterbliebenenrente erzielt wird oder man sich die Einmalzahlung auszahlen lässt. Die Einmalzahlung ist eine beitragspflichtige Einnahme im Sinne der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Über die daraus zu zahlenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entscheidet die Krankenkasse.


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