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Wann wir das Überbrückungsgeld gemindert

Bei Überbrückungsgeldern, die ab 1. Januar 1999 beginnen, wird die Leistung gemindert, sofern der Berechtigte keinen Anspruch auf eine Vollrente wegen Alters geltend machen kann. Die Minderung des Überbrückungsgeldes entspricht in diesen Fällen dem Betrag, um den sich die Altersvollrente aufgrund der frühestmöglichen vorzeitigen Inanspruchnahme mindern würde. Zur Vermeidung dieser Folgen und zum Erhalt der Anspruchsvoraussetzungen für eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder einer Vollrente wegen Alters empfehlen wir, sich nach Wegfall des Arbeitslosengeldes I auch weiterhin arbeitslos zu melden und so Anrechnungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben. Auch ehemals selbständige Küstenfischer und -schiffer sollten sich arbeitslos melden.

Fischkutter im Hafen

Ab dem 1. Oktober 2001 sind von dieser Minderung die Fälle ausgeschlossen, in denen die Differenz zwischen dem Arbeitslosengeld und dem höheren Überbrückungsgeld geleistet wird.

Nähere Informationen zum frühestmöglichen Beginn einer Altersvollrente und den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen finden Sie in der Broschüre der Deutschen Rentenversicherung „Die richtige Altersrente für Sie“ oder erhalten Sie in einer der Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Der Anspruch auf das in der Regel geminderte Überbrückungsgeld besteht auch dann, wenn zum Beispiel eine Beschäftigung ausgeübt wird, durch welche die Hinzuverdienstgrenzen sowohl für die Vollrente als auch für die Teilrenten wegen Alters überschritten werden. Eine Verpflichtung zur Aufgabe oder Einschränkung der Erwerbstätigkeit besteht nicht. Wird die Tätigkeit aber eingeschränkt oder aufgegeben, so muss ein Anspruch auf Teil- oder Vollrente wegen Alters auch wahrgenommen werden, so dass sich das Überbrückungsgeld entsprechend mindert beziehungsweise es wegfällt. Dies gilt entsprechend für sonstige Ansprüche aus der Sozialversicherung.


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