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Seefahrtzeiten in den neuen Bundesländern

Ab 1. Januar 1992 wurde die Seemannskasse auf Grund des Einigungsvertrages (Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands vom 31. August 1990) auch für Seeleute auf den in den neuen Bundesländern beheimateten Schiffen geöffnet. Dieser Personenkreis kann Versicherungszeiten im Sinne der Satzung der Seemannskasse daher erst ab 1. Januar 1992 erwerben.

Die nach der Satzung versicherten Seefahrtzeiten werden mit entsprechenden Seefahrtzeiten in den neuen Bundesländern (auch unter DDR-Flagge) zusammengerechnet, sofern der Seemann für mindestens ein Jahr versicherungspflichtig nach der Satzung beschäftigt war und nicht vor dem 31. Dezember 1992 aus der Seefahrt ausgeschieden ist.

Unter „entsprechenden Zeiten“ sind solche seemännischen Beschäftigungszeiten zu verstehen, die auch in den alten Bundesländern als Versicherungszeiten im Sinne der Satzung der Seemannskasse zu berücksichtigen wären. So gehören zum Beispiel seemännische Beschäftigungen als Zivilangestellter auf den Schiffen der Nationalen Volksarmee nicht zu den berücksichtigungsfähigen Zeiten. Auch in den alten Bundesländern waren diese Seefahrtzeiten keine Zeiten im Sinne der Satzung.

Seefahrtzeiten auf den Fährschiffen der Deutschen Reichsbahn bzw. der Deutschen Bundesbahn, werden vom Zeitpunkt der jeweiligen Privatisierung (1. April 1993 bzw. 1. Januar 1994) an, für die Erfüllung der Wartezeit angerechnet. Vor diesen Stichtagen handelte es sich nicht um satzungsmäßige Fahrtzeiten, da keine Unfallversicherung bei der See-Berufsgenossenschaft bestand bzw. bestanden hätte. Hiervon ausgenommen sind seemännische Beschäftigte in der Restauration.

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