Navigation und Service

Government Site Builder Standardlösung (Link zur Startseite)


Tipps für den Therapieerfolg

Die Römerberg-Klinik gibt Ihnen auf diesen Seiten wichtige Tipps für den Therapieerfolg:

  • Entscheidend für den Erfolg einer angestrebten Reha-Maßnahme ist der eigene Wille zur Genesung und Stabilisierung der Gesundheit. Sie sollten nicht nur auf Drängen Ihres Arztes oder sonstiger Berater bzw. auch Angehöriger eine solche Maßnahme anstreben, ohne selber von deren Notwendigkeit überzeugt zu sein. Letztlich ist die eigene Motivation das Entscheidende, denn Ärzte und Therapeuten bzw. Anwendungen und Medikamente können gegen Ihren Willen und Ihr Vertrauen häufig wenig ausrichten. 

  • Sie müssen sich im Klaren darüber und bereit sein, sich für einige Wochen aus Ihrem familiären, beruflichen und sonstigen sozialen Umfeld zu lösen und quasi einen positiven „Ausnahmezustand“, nämlich 3 – 4 Wochen in einer anderen Gegend, in Gesellschaft anderer Menschen auf sich zu nehmen. Vielen Menschen fällt dies schwer. Insbesondere bei schwereren Erkrankungen und verstärktem Bedürfnis nach Gemeinschaft halten qualifizierte Rehakliniken die Möglichkeit vor, Begleitpersonen mitzunehmen (Doppelzimmer). Dies kann einen positiven Einfluss auf das Rehabilitationsgeschehen haben, zuweilen ist aber ein vorübergehender gänzlicher Abstand vom gewohnten Umfeld, auch vom Partner, sinnvoll.   

  • Wenn Sie in der Rehaklinik ankommen, schenken Sie den dortigen verantwortlichen Ärzten und Therapeuten/Therapeutinnen Ihr Vertrauen. Ohne Vertrauen können Sie innerlich nicht wirklich loslassen und dieses Loslassen von inneren Ängsten und Spannungen ist eine der Grundvoraussetzungen für das Gelingen der Reha-Maßnahme. Bitte haben Sie auch keine Scheu davor, bei der Bewältigung von Stress, Ängsten oder Phobien, ein Gespräch mit einem Psychologen zu suchen. Er kann Ihnen im Umgang mit evtl. Notsituationen im Leben wertvolle Hilfe und Unterstützung bieten. Hierzu gehört auch die Möglichkeit eines Entspannungstrainings. Wenn Sie Fragen hinsichtlich Ihrer beruflichen Zukunft, der körperlichen und seelischen Belastbarkeit, berufsmäßiger oder zeitlicher Veränderung in Ihrem Beruf, haben, so nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Dipl. Sozialberaterin der Klinik.  

  • Während der Durchführung der Rehabilitationsmaßnahme werden Sie rasch den Erfolg der Anwendungen in Form von Krankengymnastik, Massagen, Elektrotherapie, evtl. Thermal-Bewegungsbädern und Moor in Form von Wannenbädern und Packungen sowie gegebenenfalls von speziellen Medikamenten spüren. Bemühen Sie sich, die Anregungen und Übungen während der Rehabilitation einzuprägen oder bitten Sie die Therapeuten um schriftliches Informationsmaterial, damit Sie die Anregungen und Tipps und zum Teil eingeübten Verfahren in Ihr tägliches Leben umsetzen können. Wichtig ist uns, dass Sie die erlernten krankengymnastischen Übungen, Anwendungen und Verfahrensweisen, aktiv zu Hause regelmäßig wiederholen. Insbesondere sollten die krankengymnastischen Übungen, möglichst täglich durchgeführt werden. Dabei sollten Sie sich nicht zu viel vornehmen, lieber regelmäßig eine Viertelstunde täglich als eine halbe oder Dreiviertelstunde alle paar Wochen.                                   

Zwischendurch lassen Sie sich bei Ihrem Hausarzt, sofern möglich, begleitend zu diesen selbständigen aktiven Maßnahmen passive Anwendungen, wie Massagen, Elektrotherapie, Moor und Fangopackungen und andere verschreiben.

Schlechthin sind die o.g. Maßnahmen der entscheidende Faktor für einen nachhaltigen Erfolg einer Rehabilitationsmaßnahme. Wir wünschen Ihnen für Ihre Reha-Maßnahme ein gutes Gelingen, in dem Sinne, dass Geist, Seele und Körper für die täglichen Anforderungen gestärkt werden und insbesondere Ihre Lebensqualität gebessert wird und Ihre speziellen Erkrankungen und Schmerzen, wenn auch nicht immer geheilt, so doch gelindert werden können.


Diese Seite:

© Knappschaft-Bahn-See