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Psychovegetative Erschöpfungssyndrome

Stress ist ein psychophysiologischer Zustand, der sich in einer Gruppe zusammengehöriger Symptome manifestiert. Nach Selye 1976 läßt sich die Stressreaktion in drei Phasen einteilen: 

Die Alarm- oder Notfallreaktion

In dieser Phase „bemerkt“ der Körper den Stress und versucht zu helfen, indem er Stresshormone ausschüttet und Muskelanspannung aufbaut. Es handelt sich um eine menschheitsgeschichtlich sehr alte Reaktion, die Kampf oder Flucht ermöglichen soll. Es zeigen sich erste vegetative „Verstörungen“ des Körpers wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Nervosität, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gereiztheit, Übererregbarkeit, Schlafstörungen, Schweissausbrüche. Ebenso können die Funktionen des Herzens, des Magen-Darm-Traktes oder des Blutkreislaufes beeinträchtigt sein. 

Die Resistenz

In dieser Zwischenphase verschwinden die Symptome der ersten Phase wieder. Der Körper scheint sich an die Stressfaktoren „gewöhnt“ zu haben und die physiologischen Prozesse normalisieren sich vorübergehend. 

Die Phase der Erschöpfung

Die Symptome der ersten Phase tauchen wieder auf. Es kommt zunehmend zu Gefühlen von Ausgelaugtsein, Sinnlosigkeitsempfindungen, Apathie und Lustlosigkeit. Auch eine Depression kann sich in dieser Phase aufbauen. Ebenso können Ängste entstehen, die Alltagsbewältigung ist nicht mehr zu schaffen. 

In der ersten Phase fühlt der Mensch sich subjektiv noch nicht unter Stress. Erst gegen Ende der dritten Phase tritt das Erleben auf, nicht mehr zu können und Hilfe zu brauchen. 

Mit verschiedenen therapeutischen Methoden der Entspannung auf körperlicher und seelischer Ebene kann die Stressreaktion wieder abgebaut werden. Dazu bieten wir die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson sowie Methoden der Hypnotherapie an.


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