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Erkrankungen des Bewegungsapparates (degenerativ, entzündlich, weichteilrheumatisch, pararheumatisch)

Eine der beiden Hauptindikationen, die in der Römerberg-Klinik behandelt werden, sind rheumatische Erkrankungen.

Rheuma an sich ist keine Diagnose, sondern ein Sammelbegriff für etwa 400 verschiedene Krankheiten. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort  "rhei", was soviel wie "fließen"  heißt, ab. Aufgrund der Vielfalt der Erkrankungen gibt es zwei Berufsbilder, die sich mit diesem großen Spezialgebiet befassen - den internistischen Rheumatologen und den Orthopäden, wobei die Schwerpunkte bei beiden unterschiedlich gesetzt sind.

Deshalb hat man die Vielzahl der Erkrankungen in drei große Gruppen aufgeteilt:

  • Degenerative (abnutzungsbedingte) rheumatische Krankheiten, stellen etwa 50% aller Rheumaleiden dar. Hierunter versteht man die Abnutzungen (Arthrosen) der großen Gelenke (z.B. der Kniegelenke und der Hüftgelenke) sowie die Abnutzung der Wirbelsäule, insbesondere der Bandscheiben. Gerade die Abnutzung der Bandscheiben führt zu Rückenschmerzen und stellt derzeit eine Volkskrankheit dar. Bei den o.g. Beschwerdebildern handelt es sich um klassische Arbeitsgebiete des Orthopäden.

  • Sogenannte „Weichteilrheuma-Erkrankungen“, die etwa 30% aller rheumatischen Erkrankungen umfassen, betreffen die „weichen“ Teile des Bewegungsapparates wie Sehnen, Schleimbeutel oder Muskeln. Die wohl bekannteste Krankheit auf diesem Gebiet ist der sogenannte „Tennisarm“. Zunehmend aber auch die Fibromyalgie. Bei dieser Erkrankung schmerzen fast alle Sehnenansatzpunkte am Körper (ähnlich wie beim Tennisarm). Die Schmerzpunkte werden als sog. „Tenderpoints“ benannt. Schmerzen, die vom Nacken bis zu den Füssen reichen, werden häufig als „Ganzkörperschmerzen“ bezeichnet. Dazu kommen vegetative Erscheinungen wie Kopfschmerzen, Herzrasen, „Kloßgefühl“ im Hals, Schweißausbrüche, Angstgefühle oder Verdauungsstörungen. Hiervon sind Frauen häufiger betroffen als Männer.    

  • Die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen umfassen ca. 15 % aller rheumatischen Erkrankungen. Hierzu zählen u.a. die Gelenkentzündungen (Arthritis), aber auch die Bechterew`sche Krankheit sowie der Lupus erythematodes, der eine lebensbedrohliche entzündlich-rheumatische Krankheit darstellt. Bleiben Gelenkentzündungen (wie z.B. die chronische Polyarthritis) unerkannt oder unbehandelt, können hieraus schwere Fehlstellungen an den Händen und Füßen entstehen und zu einer starken Beeinträchtigung im Leben führen. Auftreten können diese Krankheiten in jedem Lebensalter, sogar bei Kleinkindern.     

Alle vorgenannten Krankheitsgruppen werden in der Römerberg-Klinik behandelt, wobei die o. g. entzündlich- rheumatischen Erkrankungen ein Spezialgebiet mit über 20-jähriger Erfahrung darstellen. Unser Therapeutenteam ist versiert in der Behandlung der Vielzahl rheumatischer Erkrankungen.


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