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Medizinische Exzellenz seit 40 Jahren:
Knappschafts-Klinik Bad Driburg besteht seit 1977

Bad Driburg

1977 wurde die Knappschafts-Klinik als Kurklinik für Patienten mit rheumatischen Beschwerden, Stoffwechsel-, Herz- und Kreislauferkrankungen eröffnet. Bad Driburg hat als Standort einer knappschaftlichen Reha-Einrichtung eine längere Tradition. Von 1924-1976 betrieb die damalige Ruhr- und dann Bundesknappschaft das Kurheim "Hermann Linke" mit 57 Betten als Vorläufer der bestehenden Klinik.

Die ersten Patienten wurden am 04.01.1977 im Neubau der Klinik mit 241 Betten aufgenommen. Vier Jahrzehnte Knappschafts-Klinik Bad Driburg stehen für eine stetige Entwicklung medizinischer Rehabilitation, von den Kneippgüssen und Wannenbädern damals hin zu hoch spezialisierter Therapie von Herzpatienten.

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See als Eigentümerin der Einrichtung investierte immer wieder in die medizinisch-therapeutische Weiterentwicklung und eine moderne, qualitativ hochwertige Ausstattung. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte die medizinische Ausrichtung. Es entstand ein überregional anerkanntes kardiologisches Kompetenzzentrum für die stationäre Rehabilitation mit 177 Betten.

Der Therapieschwerpunkt ist die erfolgreiche Rehabilitation von Patienten mit Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs, nach Herzinfarkt und Herzoperationen (Bypass- und Herzklappenoperationen). Weitere Schwerpunkte sind Erkrankungen der Gefäße (periphere arterielle Verschlusskrankheit) und Zustand nach Operationen am arteriellen Gefäßsystem. Zudem werden typische Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz mit behandelt.

Ein vielseitiges Angebot von Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen runden das Programm der Klinik ab, die ihre Behandlungsangebote an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und zugleich einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Auch ambulante Patienten aus der Region haben die Möglichkeit, vom Know-how des Therapiezentrums zu profitieren und Therapien wohnortnah durchzuführen.

Die Klinik ist Vertragsklinik und Belegungspartner aller Rentenversicherungsträger und Krankenkassen.

Meilensteine in der 40-jährigen Geschichte waren die Neuausrichtung der Klinik in Folge vermehrter Behandlungen nach Herz- und Gefäßoperationen und nach Herzinfarkt und die damit verbundene grundlegende Modernisierung und Umgestaltung bei laufendem Betrieb in den Jahren 1996-2001. Heute kommen rund 75 % aller Patienten im Rahmen einer Anschlussrehabilitation bzw. Anschlussheilbehandlung (AHB) unmittelbar nach einem Krankenhausaufenthalt in die Knappschafts-Klinik.

Die Klinik ist mit vielen Einrichtungen, Institutionen, Bildungsträgern und Interessengruppen mit Bezug zum Gesundheitswesen partnerschaftlich verbunden. Alle diese Netzwerkpartner unterstützen die Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation bei ihrem gesellschaftlichen Auftrag einer optimalen Patientenversorgung. Unabdingbar für den Erfolg der Klinik und für eine umfassende Patientenversorgung ist die Kooperation mit Selbsthilfeverbänden, medizinischen Fachgesellschaften, zuweisenden Krankenhäusern, Nachsorgeeinrichtungen sowie den Rentenversicherungen und Krankenkassen als Kostenträger.

Die Klinik nimmt an verschiedenen Verfahren zur Qualitätssicherung teil und wurde mehrfach für ihre Qualität ausgezeichnet (RAL Gütezeichen Speisenvielfalt und Diäten für ausgezeichnete Speisen- und Beratungsqualität, AHB-Klinik für herzkranke Diabetiker, Selbsthilfefreundliche Rehabilitationsklinik etc.).

Pro Jahr werden rd. 3.000 Patienten stationär behandelt. Zur Reha kommen die Patienten schwerpunktmäßig aus einem Umkreis von 300 km bzw. aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen. Für den Erfolg stehen alle 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sorgen dafür, dass sich schwerkranke Herzpatienten, weg von zu Hause, nach herzchirurgischen Eingriffen, mit oftmals erheblichen Funktionseinschränkungen, wohl und geborgen fühlen.

„Gezieltes, bedarfsgerechtes Training, ganzheitliche Information, engagiertes Zusammenwirken aller am Behandlungsprozess Beteiligter verbunden mit liebevoller Zuwendung für die Patienten“ nennt Chefärztin und Kardiologin Dr. Gabriele Augsten als Erfolgsrezept für die Rehabilitation.

Allgemeine Informationen

Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS)

Die KBS ist Träger von Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, eines eigenen Sozialmedizinischen Dienstes und ihres Knappschaftsarztsystems und Anbieter einer ganzheitlichen und sektorenübergreifenden Versorgung.

Die KBS ist einer der ältesten Rehabilitationsträger in Deutschland. Die erste Heilstätte wurde 1896 in Sülzhayn im südlichen Harz errichtet. Heute betreibt die KBS bundesweit neun eigene Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus bestehen Allein- und Mehrheitsbeteiligungen an zwei weiteren Reha-Kliniken im Ruhrgebiet.

Die elf Einrichtungen bieten insgesamt rund 1.450 stationäre und 135 ambulante Behandlungsplätze. Jährlich werden in den Reha-Kliniken der KBS rund 24.000 Patientinnen und Patienten für stationäre Heilverfahren und Anschlussrehabilitationen aufgenommen.

Damit zählt die KBS zu den größten Anbietern von Rehabilitationsleistungen in Deutschland.

(Stand: 31.01.2017)

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