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Veranstaltungen

Auf dieser Seite informieren wir Sie über Veranstaltungen der Knappschafts-Klinik Bad Driburg:

Fachtagung „Update - Rentenversicherung: Ergebnisse - Erfahrungen - Meinungen“ für Sozialdienste und Reha-Beratung am 12. Juni 2018 in Bad Driburg

Die Fachtagung wird gemeinsam durch den Sozialdienst der Klinik Berlin und der Knappschafts-Klinik, Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung in Bad Driburg organisiert.

Die Einladung richtet sich an den Sozialdienst sowie das Case-Management im Krankenhaus und in der Rehabilitationsklinik, die Reha–Beratung der Kranken- und Rentenversicherungen sowie an das Reha-Management der Berufsgenossenschaften.

Agenda des „Renten-Update“:

  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA)
  • RehaFuturReal® - Berufliche Teilhabe integrationsorientiert gestalten
  • Rentenberechnung, Erwerbsminderung („Reha vor Rente“)
  • Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst

Es ist uns eine große Freude, dass wir Ihnen ausgewiesene Renten-Experten als Referenten präsentieren können. Wir hoffen, mit dem Themenschwerpunkt Ihr Interesse geweckt zu haben. Im Einzelnen wird auch die Möglichkeit bestehen, mit den Referenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen über interessante Themenkomplexe des klinischen Sozialdienstes zu diskutieren.

Die Begrüßung der Tagung übernehmen die Ärztlichen Leitungen Frau Dr. Gabriele Augsten (Knappschafts-Klinik) und Herr Dr. Gregor Kosmützky (Klinik Berlin).

Herr Winfried Fockele, Rehabilitationsberater der DRV Bund aus Bielefeld, gibt einen Überblick über die Rehabilitation sowie den Reha-Beratungsdienst. Wenn wegen einer Krankheit oder Behinderung der Job in Gefahr ist oder eine berufliche Neuorientierung ansteht, hilft die berufliche Rehabilitation. Sie umfasst ein sehr weites Spektrum an Leistungen, die von Arbeitsplatzausstattungen über Leistungen an Arbeitgeber bis zu mehrjährigen Umschulungen reichen. Ärztliche Aussagen zum Krankheitsverlauf und aktuellen Gesundheitsstand bilden die Basis der Beurteilung, welche Leistung der Deutschen Rentenversicherung der Patient benötigt. Im Vortrag werden die LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ausführlich erläutert.

Mit ihrem Modellprojekt RehaFuturReal® startete die DRV Westfalen im Jahr 2013 einen Veränderungsprozess mit dem Ziel, möglichst individualisierte und passgenaue Teilhabeleistungen zu entwickeln.
Über das Beratungskonzept für ein strukturiertes Reha-Management informiert Projektleiter Herr Norbert Gödecker-Geenen (Abt. Rehabilitation, DRV Westfalen, Münster).

Wer dauerhaft zu krank zum Arbeiten ist, kann eine Erwerbsminderungsrente beanspruchen. Die Rentenberater der DRV Knappschaft-Bahn-See aus Bochum Frau Sheila Meyer und Herr Guido Rubart stellen Ihnen die Rentenberechnung und die Erwerbsminderung vor.

Abschließend berichtet Frau Elke Wich, Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV Westfalen in Bielefeld, über die Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst. Mit der Flexirente können Arbeitnehmer flexibler als bisher vom Berufsleben in die Rente wechseln. Für diejenigen, die noch nicht das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und vorgezogene Altersrenten oder Teilrenten beziehen, gelten seit Juli 2017 neue Regeln und Hinzuverdienstgrenzen.

Begleitend haben Sie die Möglichkeit, sich an den verschiedenen Stand-Präsentationen der jeweiligen Rentenversicherungsträger zu informieren und sich auszutauschen.

Nähere Einzelheiten zum Tagungsprogramm entnehmen Sie der Seite 3 der Anlage (Einladungsschreiben).

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gern nehmen wir Ihre Anmeldung entgegen:

Veranstaltungsort:

Knappschafts-Klink Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg
(www.knappschafts-klinik-driburg.de)

Ergänzende Informationen >

VHS-Medizinvortrag am 20. September 2018 in Bad Driburg

Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Jährlich werden in Deutschland über 400.000 Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus eingeliefert. So leiden allein an Vorhofflimmern, der häufigsten Form der Herzrhythmusstörung, in Deutschland fast 1,8 Millionen Patienten. Tückisch bei Vorhofflimmern ist die Tatsache, dass es vom Patienten unbemerkt bleiben kann, zugleich aber zu Komplikationen wie dem Schlaganfall führen kann.

Chefärztin und Kardiologin Dr. Gabriele Augsten gibt einen Überblick über die verschiedenen Formen von Herzrhythmusstörungen. Sie berichtet zunächst über die Ursachen des zu schnellen Herzschlags, die tachykarden Herzrhythmusstörungen und anschließend über die des zu langsamen Herzschlags, die sogenannten bradykarden Herzrhythmusstörungen.

„Oft besteht große Unsicherheit darüber, ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind und wie ihre Beschwerden gelindert oder beseitigt werden können.“, stellt die die Kardiologin fest und ergänzt, dass das Herz hin und wieder mal zu schnell oder zu langsam schlägt, passiert gelegentlich und muss kein Zeichen für eine Erkrankung sein.

Treten Herzrhythmusstörungen jedoch häufiger oder über einen längeren Zeitraum auf, sollte man die Ursache in jedem Fall ärztlich abklären lassen. Wie kann man eine dauerhafte Herzrhythmusstörung erkennen und dann sinnvoll behandeln? Auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Augsten Antworten. Viele Patienten leiden oft jahrelang darunter, ohne dass die richtige Diagnose gestellt wird.

Im Anschluss wird René Rump, Psychologe der Klinik, über das Thema „Herz und Psyche“ informieren. Viele Herzpatienten leiden unter psychisch bedingten Herzrhythmusstörungen und Angststörungen. Im Vergleich zu Gesunden haben psychisch belastete Menschen ein erheblich erhöhtes Risiko, an Herzrhythmusstörungen, Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit) oder auch an einem Herzinfarkt zu erkranken.

Was ist Psychokardiologie? Wie können die Wechselwirkungen zwischen Psyche und Herz diagnostiziert und therapiert werden? Wie kann Psychotherapie die Belastung verringern? Diese und weitere Fragen beantwortet der Psychologe.

Danach wird ausreichend Zeit sein, um Fragen individuell zu beantworten.

Termin: 20.09.2018 (Do.), 18:30 – 20:00 Uhr
Der Vortrag findet statt im Veranstaltungsraum in der Knappschafts-Klinik, Georg-Nave-Str. 28, 33014 Bad Driburg und ist entgeltfrei.


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