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eBI für Krankenhäuser

Die elektronische Behandlungsinformation – mit Sicherheit für Ihre Patienten

Dass notwendige Informationen nicht immer und überall verfügbar sind, akzeptieren wir im Zeitalter von mobiler Kommunikation und Internet im privaten Bereich schon lange nicht mehr. E-Mail und Navigationssystem sehen wir als selbstverständlich an.

Im Gegensatz dazu verlassen wir uns bei der Aufnahme im Krankenhaus noch auf das Gedächtnis des Patienten, um zwingend notwendige Informationen für eine sichere Behandlung zu erhalten. Dies sieht die KNAPPSCHAFT als nicht ausreichende Voraussetzung für eine sichere Behandlung Ihrer Versicherten an.

Daher haben wir als Service für unsere Versicherten die elektronische Behandlungsinformation entwickelt, die Kooperationskrankenhäusern alle relevanten Daten unserer Versicherten zum Aufnahmezeitpunkt zur Verfügung stellt. Eine Behandlungsinformation, die verfügbar ist, wenn sie gebraucht wird, ist der inhaltliche Kern von eBI. Dafür werden wir mit Partnerkrankenhäusern zusammenarbeiten, die diesen Mehrwert als Vorteil für Ihre Patienten, aber auch als Alleinstellungsmerkmal für sich im Wettbewerb verstehen.

eBI – elektronische Behandlungsinformation

Mit dem Patientenrechtegesetz hat die Bundesregierung die Position der Patientinnen und Patienten deutlich gestärkt, Leistungserbringer und Krankenkassen in die Pflicht genommen und auch eine Fehlervermeidungskultur eingefordert. In seinem Gutachten 2012 stellt der Sachverständigenrat im Gesundheitswesen fest, „...dass die Schnittstellen zwischen den Leistungssektoren, ... vor allem die mangelnde Integration zwischen der ambulanten und der stationären Gesundheitsversorgung“ eine der zentralen Schwachstellen des deutschen Gesundheitssystems darstellen. Nach § 11 Abs. 4 SGB V sind Krankenkassen verpflichtet, die Leistungserbringer bei der sektorübergreifenden Koordination der Behandlung zu unterstützen.

Die KNAPPSCHAFT nimmt diese Verpflichtungen ernst: elektronische Behandlungsinformation – kurz eBI – ist ein neuer, für den Versicherten kostenfreier Service der KNAPPSCHAFT. eBI ermöglicht unseren Versicherten, dem aufnehmenden Arzt im Krankenhaus zum Aufnahmezeitpunkt ihre persönliche Behandlungshistorie elektronisch zur Verfügung zu stellen. eBI unterstützt den Krankenhausarzt zeiteffizient und hilft, Fehler zu vermeiden, die auf fehlenden Informationen beruhen.

Welche Diagnosen sind bei dem Patienten ambulant oder stationär bisher gestellt worden? Welche Arzneimittel wurden verordnet? Welche Ärzte behandeln den Patienten ambulant und wann war er in welchem Krankenhaus? Diese Fragen beantwortet eBI auf Knopfdruck. Die KNAPPSCHAFT hat diese Informationen für ihre 1,7 Millionen Versicherten bereits verfügbar und kann sie – sofern der Versicherte zustimmt – bei Aufnahme in einem Qualitätspartnerschaftskrankenhaus zur Verfügung stellen.

So funktioniert eBI

Versicherte der KNAPPSCHAFT können jetzt, aber auch noch bei Krankenhausaufnahme, ihre Teilnahme an eBI erklären. Das Einverständnis des Versicherten vorausgesetzt, steht dem aufnehmenden Arzt die elektronische Behandlungsinformation des Patienten sofort zur Verfügung. Hierzu greift er über einen Webservice auf die Daten des Knappschafts-Rechenzentrums zu. Die strukturiert abgebildeten Informationen können ausgedruckt und zusammen mit dem Anamnesebogen abgelegt werden.

Einwilligungserklaerung Einwilligungserklaerung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)

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eBI unterstützt Anamnese und Therapiesicherheit

Jeder stationär behandelte Versicherte der KNAPPSCHAFT wird im Durchschnitt von acht niedergelassenen Ärzten ambulant betreut. eBI erstellt einen Medikationsplan mit den aktuell von allen Ärzten verordneten Arzneimitteln und gestattet es auf diese Weise, rasch die tatsächlich eingenommene Medikation und Dosierung zu verifizieren. Für diese Medikamente führt eBI eine Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung durch, einen Check auf potentiell vermeidbare Risiken, der ausgedruckt dem Arzt als Hilfestellung zur Verfügung steht.

eBI: Vorteile für Patient und Krankenhaus

eBI unterstützt durch Bereitstellung behandlungsrelevanter Informationen, nimmt aber keinen Einfluss auf ärztliche Entscheidungen oder den Behandlungsprozess im Krankenhaus. eBI gibt es für jeden Versicherten der KNAPPSCHAFT, aber nicht in jedem Krankenhaus: Voraussetzung ist ein Selektivvertrag zur Qualitätspartnerschaft mit der KNAPPSCHAFT, der mit ausgewählten Krankenhäusern geschlossen wird. Dieser Vertrag ermöglicht einen geschützten und authentifizierten Zugriff auf den eBI-Webservice. eBI bietet optimale Rahmenbedingungen für eine sichere Arzneimitteltherapie. Die KNAPPSCHAFT wird eBI, sowie die Qualitätspartnerschaftskrankenhäuser daher bei ihren Versicherten aktiv bewerben.



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