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Allgemeines

Derzeit von der Knappschaft bediente Datenaustausch-Verfahren

Der nachfolgenden Aufstellung können Sie entnehmen, für welche Leistungsbereiche die KNAPPSCHAFT "DTA-Verfahren" nach § 302 SGB V anbietet:

Datei ist nicht barrierefrei  Datenaustausch-Verfahren (PDF/65 KB)

Voraussetzungen zur Teilnahme am elektronischen Abrechnungsverfahren

Die Teilnahme zur Abrechnung nach § 302 SGB V ist nur unter der Voraussetzung möglich, dass Sie über

  • ein gültiges Institutionskennzeichen (IK),
  • einen gültigen (DTA-)Vertrag mit der KNAPPSCHAFT verfügen, und
  • eine entsprechende Abrechnungssoftware einsetzen.

Möglichkeiten zur Teilnahme am elektronischen Abrechnungsverfahren (Verfahrenswege)

Zur Teilnahme an dem elektronischen Abrechnungsverfahren stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Abrechnung über einen Dienstleister/Dritte
    Haben Sie einen Dienstleister/Dritte (z. B. Abrechnungszentrum) mit der Durchführung Ihrer Abrechnung beauftragt, übernimmt dieser alles weitere für Sie. Diese Dienstleistung ist in der Regel kostenpflichtig.
    Sollten Sie einen Dienstleister mit der Abrechnung beauftragen, muss eine vollständig ausgefüllte und unterschriebene Ermächtigungserklärung gegenüber der zuständigen Vertragsstelle der Knappschaft abgegeben werden.
  • Selbstabrechnung mit käuflich erworbener (Branchen-)Software
    Möchten Sie Ihre Abrechnung selbst vornehmen, so müssen Sie sich eine entsprechende Abrechnungssoftware anschaffen. Diese Software muss den gesetzlichen Vorgaben zur Abrechnung nach § 302 SGB V genügen und stellt sicher, dass Ihre Abrechnung den Vorgaben des elektronischen Abrechnungsverfahrens entspricht.
    Eine Liste von Softwareanbietern finden Sie auf der Internet-Seite www.datenaustausch.de.

Grundsätzlich stehen dann für die Übermittlung Ihrer Abrechnungsdaten folgende Wege zur Verfügung:

  • Verwendung von Datenträgern (Disketten, CD, etc.)
  • Übermittlung auf elektronischem Wege.
Hinweis:
Die KNAPPSCHAFT bevorzugt die Übermittlung der elektronischen Daten per E-Mail, da dieses Verfahren für alle Beteiligten Zeit und Geld spart.

Institutionskennzeichen (IK)

Voraussetzung für eine Teilnahme am elektronischen Abrechnungsverfahren ist, dass Sie über ein gültiges Institutionskennzeichen (IK) verfügen. Nur bei Angabe des Institutionskennzeichens in der Abrechnung können wir Sie als berechtigten Leistungserbringer identifizieren. Dies ist insbesondere u.a. für die rechtmäßige Überweisung Ihrer Rechnungsbeiträge wichtig.

Verfügen Sie bisher noch nicht über ein Institutionskennzeichen, so beantragen Sie dies bitte bei der

Sammel- & Verteilstelle IK (SVI)
Der Arbeitsgemeinschaft
Institutionskennzeichen
Alte Heerstr. 111, 53757 St. Augustin
Telefon: 02241 2311800
Telefax: 02241 2311334

Hinweis:
Die Internetadresse der Sammel- & Verteilstelle IK (SVI) finden Sie auch unter „Nützliche Internet-Adressen“.

Wichtig ist, dass Sie für jede Filiale, jede Zweigstelle etc. ein gesondertes Institutionskennzeichen beantragen, da dieses IK im Rahmen des elektronischen Abrechnungsverfahrens ein wichtiges Zuordnungs- und Zulassungskriterium ist und darauf Prüfungen stattfinden. Nur durch die Verwendung eines gültigen IK kann eine sichere und schnelle Bearbeitung gewährleistet werden.
Änderungen des Namens, der Anschrift und der Bankverbindung sind unter der Angabe Ihres Institutionskennzeichens direkt der Sammel- und Verteilstelle IK mitzuteilen. Eine zentrale Erstellung der Abrechnung für mehrere Filialen, Zweigstellen etc. ist auch weiterhin unter Angabe der einzelnen Institutionskennzeichen möglich.

(DTA-)Vertrag mit der KNAPPSCHAFT

Zur Teilnahme an der Abrechnung nach § 302 SGB V ist es unabdingbar, dass Sie über einen gültigen (DTA-)Vertrag mit der KNAPPSCHAFT verfügen. Dieser Vertrag enthält alle notwendigen Daten, wie zum Beispiel zu benutzende

  • Tarifinformationen (LEGS, Abrechnungscode, Tarifkennzeichen),
  • Abrechnungspositionsnummer,
  • Preise.

Abrechnungssoftware

Für die Erstellung elektronischer Abrechnungsdaten ist der Einsatz einer Abrechnungssoftware erforderlich, die den Anforderungen der Richtlinien nach § 302 Abs. 2 SGB V entspricht. Es muss sichergestellt sein, dass mittels der eingesetzten Abrechnungssoftware Abrechnungsdaten erstellt werden, die für die Datenannahmestelle der Krankenkassen zu verarbeiten sind. Eine Liste der Softwareanbieter können Sie auf der Internetseite www.datenaustausch.de einsehen.

Schutz der (Sozial-)Daten

Die im Rahmen des Abrechnungsverfahrens übermittelten Daten unterliegen dem besonderen Schutz (Sozialgeheimnis). Es ist sicherzustellen, dass die Daten nicht in die Hände von unberechtigten Dritten gelangen können.
Daher ist es eine elementare Forderung der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder, elektronische Abrechnungsdaten mit personenbezogenen Inhalten zu schützen und somit auch eventuell Manipulationen auf dem Transportwege auszuschließen. Dazu ist es vorgeschrieben, die Daten auf „sicherem Versandwege“ zu übermitteln. Das bedeutet, dass die Sozialdaten

  • auf dem Postweg per Einschreiben (nicht empfohlen) und
  • auf dem elektronischen Weg kryptisch verschlüsselt (empfohlen)

an unsere Datenannahmestelle zu übermitteln sind.

Die KNAPPSCHAFT empfiehlt aus Kosten- und Zeitgründen die Übermittlung der Abrechnungsdaten auf elektronischem Weg.

Kryptische Verschlüsselung der Daten

Werden die Daten auf elektronischen Wegen, wie zum Beispiel per E-Mail, übermittelt, erfolgt der Schutz der elektronischen Daten mittels eines kryptischen Verschlüsselungsverfahrens. Dabei werden die Daten des Absenders (Nutzdaten-Datei), nach einem mathematischen Verfahren, für Unbeteiligte unleserlich gemacht. Durch die Verschlüsselung wird gewährleistet, dass Abrechnungsdaten ausschließlich durch die empfangende Krankenkasse beziehungsweise das von einer Krankenkasse beauftragte Dienstleistungsunternehmen gelesen und verwendet werden können. Da nach der Verschlüsselung auch die Adresse des Empfängers unkenntlich ist, muss diese Nachricht von einem elektronischen „Briefumschlag“ (Auftragsdatei) begleitet werden, die dem Übermittler der Nachricht die korrekte Zustellung ermöglicht.

Für die Verschlüsselung der elektronischen Abrechnungsdaten werden ein öffentlicher sowie ein privater (geheimer) Schlüssel benötigt. Der geheime Schlüssel ist nur Ihnen als Leistungserbringer bekannt und darf nicht weitergegeben werden. Im praktischen Einsatz nutzen Sie Ihren privaten Schlüssel als elektronische Unterschrift. Den öffentlichen Schlüssel nutzt die empfangende Stelle der Krankenkasse, um Ihre elektronische Unterschrift zu prüfen.

Ihren privaten sowie öffentlichen Schlüssel erstellen Sie in der Regel selbst mit Hilfe einer Verschlüsselungssoftware, die Sie bei kommerziellen Software-Anbietern – meist ist diese Funktion im Leistungsumfang Ihrer Software integriert – erwerben können. Der öffentliche Schlüssel muss durch ein Trust Center zertifiziert werden.

Vor der Zertifizierung kontrolliert das Trust Center zunächst den öffentlichen Schlüssel jedes neuen Teilnehmers, um auszuschließen, dass Unberechtigte am Abrechnungsverfahren zwischen den Krankenkassen und den sonstigen Leistungserbringern teilnehmen können. Der öffentliche Schlüssel wird in ein öffentlich zugängliches Verzeichnis (öffentliche Schlüsselliste) eingestellt, um die Kommunikation zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen zu ermöglichen.

Trust Center

Die ITSG betreibt für die Abrechnung nach § 302 SGB V das Trust Center. Hier kön-nen Sie Ihren öffentlichen Schlüssel zertifizieren lassen. Dazu senden Sie Ihren schriftlichen Zertifizierungsantrag an das:

c/o ITSG-Trust Center
Atos Origin GmbH
Postfach 1225
49702 Meppen
Fax: 05931 848 840

Es ist ausreichend, den Antrag und die begleitenden Dokumente mittels Telefax an das Trust Center zu senden. Den elektronischen Schlüssel können Sie mittels E-Mail an die Adresse itsg-crg@atosorigin.com senden.

Weitere Fragen dazu beantwortet Ihnen ihr Softwareanbieter oder das Trust Center sicher gerne.

Sofern sie sich eines Dienstleisters bedienen, brauchen Sie sich um die kryptische Verschlüsselung nicht zu kümmern. Das übernimmt der Dienstleister dann für Sie.

Übermittlung der Abrechnungsdaten auf Datenträgern

Sollten Sie sich entschließen Ihre Abrechnungsdaten auf Datenträgern zu übermitteln, so bedenken Sie bitte folgendes:

  • Die Abrechnungsdaten sind auf dem Datenträger immer kryptisch zu verschlüsseln
  • Für den Erwerb der Datenträger entstehen Kosten
  • Datenträger, insbesondere Disketten, können während des Transports beschädigt werden.
  • Die Datenträger sind auf sicheren Versandwegen (mindestens Einschreiben) an unsere Datenannahmestelle zu übermitteln. Hier entstehen höhere Versandkosten.
  • Datenträger werden nicht zurückgegeben.
  • Im Fehlerfalle muss das oben beschriebene Szenario wiederholt werden
  • Die Laufzeit erhöht sich

Bereits bei Einführung des elektronischen Abrechnungsverfahrens, wurde die Benutzung von Datenträgern, wegen des hohen Aufwands und der zu erwartenden Kosten, als „Notbehelf“ gesehen. Daher empfiehlt die KNAPPSCHAFT die Übermittlung elektronischer Abrechnungsdaten per E-Mail.

Aufbau und Format der Datenlieferung

Die Technische Arbeitsgruppe der Gesetzlichen Krankenversicherung für das Teilprojekt Sonstige Leistungserbringer hat grundsätzliche Festlegungen und Richtlinien zur Abwicklung des Datenaustausches nach § 302 Abs. 2 SGB V erarbeitet. Diese Festlegungen sind in der Technischen Anlage zu den Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 Abs. 2 SGB V über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens mit „Sonstigen Leistungserbringern“ sowie Hebammen und Entbindungspflegern (§ 301a SGB V) niedergeschrieben. Diese Technische Anlage können Sie auf der Internetpräsentation des GKV-Spitzenverbandes herunterladen. Den Link zur Internetpräsentation des GKV-Spitzenverbandes finden Sie weiter unten, unter „Nützliche Internet-Adressen“.

Fragen?

Selbstverständlich können Sie bei allgemeinen Fragen, Anregungen und eventuell Änderungen rund um das Thema Datenaustausch mit unserer Unterstützung rechnen. Hierzu steht Ihnen die Clearingstelle der KNAPPSCHAFT unter folgender Adresse zur Verfügung:

Clearingstelle im Dezernat I.5.5
Tel.: 0800 0200 505
Fax: 0234 304 16090
E-Mail: datenaustausch@kbs.de

Nützliche Internet-Adressen

Name/BereichBeschreibung Internet-Adresse
DatenaustauschOffizielle Seite der Krankenkassen. Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Datenaustausch. Daneben finden Sie im Download-Bereich unter anderem die Kostenträgerdateien, Technische Anlagenwww.gkv-datenaustausch.de
Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier finden Sie unter anderem Informationen zu den Themen Verschlüsselung, gesicherter Transport. www.itsg.de
Gesetzliche KrankenversicherungInformationen, Rundschreiben und Projekte der gesetzlichen Krankenversicherung.www.gkv.info
Trust-Center Wichtige Informationen rund um das Thema kryptische Verschlüsselung, wie zum Beispiel Schlüsselverzeichnisse.www.trustcenter.info
SVI – Sammel- und Verteilstelle IKServicestelle der Spitzenverbände der am IK-Verfahren beteiligten Stellen. Hier können Sie Ihr Institutionskennzeichen beantragen. www.arge-ik.de

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