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Verabschiedung von Dr. Georg Greve, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Datum
20.11.2015

Nach fast 18 Jahren als Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, davon 17 Jahre als deren Vorsitzender, ist Dr. rer. nat. Georg Greve heute in der Hauptverwaltung in Bochum verabschiedet worden.

Hauptrednerin war die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles. Sie betonte: „Dr. Georg Greve hat die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See fast zwei Jahrzehnte an der Spitze geprägt. Er hat sich für ihre Anliegen mit viel Energie und Sachverstand eingesetzt – entschlussfreudig, vorausschauend und verantwortungsbewusst. Damit wurde er zu einem wichtigen Gesprächspartner, nicht zuletzt der Politik. Dr. Greve hat sich nicht als Bewahrer verstanden, sondern hatte Mut zur Veränderung. Das ist auch, was die deutsche Sozialversicherung stark macht: Die beständige Kraft zur Veränderung, die Fähigkeit, sich dort weiterzuentwickeln, wo gesellschaftliche Entwicklungen es erfordern. Ich danke Dr. Greve für seinen großen und wertvollen Einsatz, der lange fortwirken wird.“

Dr. Georg Greve gilt als einer der profiliertesten und anerkanntesten Manager der deutschen Sozialversicherung überhaupt und als einer der Top-Manager im Ruhrgebiet. Er kam als promovierter Mathematiker und studierter Betriebswirt 1986 als Leiter der Abteilung Organisation und Datenverarbeitung zur Bundesknappschaft nach Bochum. 1997 wurde er dort Direktor und ein Jahr später Erster Direktor. Dieses Amt führte er auch nach der Fusion 2005 von Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse zur heutigen Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See fort.

Untrennbar mit der Amtszeit von Dr. Georg Greve verbunden ist die Entwicklung von einem berufsständischen Sozialversicherungsträger zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen, das offen für alle Versicherten ist.

Meilensteine in der Ära Dr. Greves waren die Öffnung der Krankenversicherung für alle gesetzlich Versicherten im Jahr 2007, die Errichtung der Minijob-Zentrale 2003, die Fusion zur Knappschaft-Bahn-See 2005, der Ausbau der Knappschaftskrankenhäuser zu einer der größten öffentlich-rechtlichen Krankenhausketten in Deutschland, und, ganz entscheidend, die Wiederbelebung des knappschaftlichen Verbundsystems und des Medizinischen Netzes durch die Initiierung wichtiger Reformmodelle – von der integrierten Patientenversorgung mit den prosper-Gesundheitsnetzen, über die Einführung von Klinischen Behandlungspfaden, die Erweiterung der Reha-Angebote durch den Aufbau einer wohnortnahen Rehabilitation mit eigenen Reha-Kliniken und aktuell die Einführung der elektronischen Behandlungsinformation. Viele dieser innovativen Projekte strahlen auf das ganze Gesundheitswesen in Deutschland aus und haben viel Anerkennung in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit gefunden


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